Arendsee l Nachdem am frühen Morgen ein Gewitter über den Veranstaltungsort des 23. Arendsee-Laufs gezogen war, war nicht nur die Strecke nass und matschig, sondern auch die hohe Luftfeuchtigkeit verlangte den 100 Läufern einiges ab. Viele von ihnen konnten sicherlich von Glück reden, dass die Strecke recht schattig war. So erreichten am Ende alle Teilnehmer unversehrt das Ziel und jeder von ihnen wurde bei der Siegerehrung von den Organisatoren Klaus Winter und Thomas Schlicke, der zugleich als Moderator fungierte, mit einer Urkunde ausgestattet. Auch einige Pokale wurden verteilt. An den 2009 aufgestellten Streckenrekord von 28,26 Minuten über die volle Distanz (9,4 Kilometer) kam diesmal aber bei weitem kein Teilnehmer heran.

Den Anfang machten die Läufer und Walker am Arendsee. Die Streckenlänge betrug jeweils 4,7 Kilometer. Schnellster Läufer über diese Distanz war Till Specht (Altersklasse M 11) aus Westeregeln. Er benötigte nicht einmal 20 Minuten, bis er unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer das Ziel am Arendseer Strandbad erreichte. Ordentlich ins Zeug legte sich aber beispielsweise auch Heinz Rimpl von den Kernigen Altmärkern. Der in der Altersklasse M 70 startende Rimpl wurde in etwas mehr als 25 Minuten guter Sechster. Beste Walkerin auf der Halbdistanz war Hannelore Krüger, startend für den SV Eintracht Salzwedel in der AK W 70, die knapp 49 Minuten benötigte.

Äußerst fit zeigte sich am Sonntag Mathias Müller. Der 27-Jährige (Männer) gewann in etwas mehr als 33 Minuten den 9,4 Kilometer langen Lauf um den Arendsee. Selbst ein Fernglas hätte dem Zweitplatzierten Heiko Januschewski wohl nicht genügt, um Blickkontakt zum Gesamtsieger zu halten. Der Mann vom VfL Kalbe/Milde war fast drei Minuten langsamer als Müller, konnte mit seiner Zeit und Platzierung dennoch recht zufrieden sein. Gleiches galt auch für Sven Schottenhamel. Der Lokalmatador, der die Strecke auch in seiner Freizeit häufig unter die Laufschuhe nimmt, lag als Dritter gerade mal 14 Sekunden hinter dem Zweiten. Auf Platz elf über die lange Distanz kam ein Eickendorfer über die Ziellinie. Jörg Münster, der in der Altersklasse 55 startet, benötigte 38:31 Minuten für die knapp zehn Kilometer. Auf Rang 15 folgte dann auch die schnellste Frau. Sie heißt Tanja Schulz, startet für den SV Rosche und war nach etwas mehr als 40 Minuten im Ziel. Ältester Läufer über diese Distanz war Ernst Wehrstedt aus Pritzwalk in der AK M 80. Mit knapp 50 Minuten schlug er sich auf dem 45. Platz bei insgesamt über 60 Startern achtbar.

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