Schönebeck l Das es etwas Besonderes wird, kündigte sich schon durch die Rekordanzahl der Anmeldungen im Vorfeld an. Sämtliche Kinder und Jugendliche des TC Blau-Weiß Schönebeck wollten am 4. Tenniscamp der Vereinsgeschichte am vergangenen Wochenende teilnehmen. Lediglich zwei Kinder waren „durch Urlaub aufzuhalten“. Offizieller Beginn war am Freitag um 17 Uhr. Doch schon eine Stunde vorher trafen die ersten Teilnehmer ein. Erste Herausforderung: Zeltaufbau – meist mühten sich die Eltern der jungen Sportler mit den teilweise widerspenstigen Zelten. Am Ende standen 17 Zelte zu einem riesigen U auf der Wiese hinter dem Vereinsheim. Dann endlich war es soweit: gegen 17.30 Uhr wurde das 4. Tenniscamp offiziell durch Marko Bittersmann eröffnet. Und es sollte gleich losgehen! Die ersten Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen sollten die jungen Sportler absolvieren. Nach der altersgerechten Aufteilung des Tennisnachwuchses in drei Gruppen standen der 800-Meter-Lauf, das Ballwerfen und der Weitsprung auf dem Plan. Große und kleine Kämpfe trugen die jungen Athleten mit sich aus, aber jeder kämpfte sich durch und das Besondere bei allem Wettbewerb – die Kinder feuerten sich gegenseitig an. Lohn der Mühen des ersten Tages: ein leckeres Grillbuffett für Jung und Alt. Es entwickelte sich daraus ein gemütliches Beisammensein, bei dem viel ausgewertet, gelacht und auch so manches getrunken wurde. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die vielen helfenden Hände vor und hinter den Kulissen, ohne die dieses Tenniscamp nicht durchzuführen gewesen wäre.

Tag zwei startete standesgemäß bei musikalischer Umrahmung mit Frühsport. Danach ging es ohne Umschweife an das Tagesprogramm. Die letzten Sprintergebnisse für das Sportabzeichen wurden geliefert, Tic-Tac-Toe gespielt, die Handkraftmessung und „freies Tennistraining“ fanden vor dem gemeinsamen Mittagessen statt. Nach diesem ging es ins Beachcenter nach Barby. Highlight des Tages: Beach-Tennis und Bumper-Ball. Eine Gelegenheit den Tennissport auf eine etwas andere Art kennenzulernen. Besonders mit Bumper-Ball gab es für die jungen Sportler viel zu lachen. Angenehm war außerdem, dass für eine zwischenzeitliche Abkühlung der Kiessee gleich nebenan wartete. Zurück auf der heimischen Tennisanlage startete nach diesem tollen Nachmittag noch eine abendliche Schnitzeljagd im Licht der Taschenlampen.

Sportabzeichen wurden sonntags überreich

Tag drei hielt einen Wettkampf der besonderen Art bereit. Nach dem obligatorischen Frühsport und Stärkung am reichhaltigen Frühstücksbuffett, forderten die Kinder ihre Eltern im Tennisbiathlon heraus. Auch wenn die Eltern mit dem ein oder anderen Handicap zu kämpfen hatten, so ging der Sieg, nach spannendem Kampf, am Ende klar und verdient an die Herausforderer, die dies lautstark feierten. Bemerkenswert danach: Noch am Sonntag konnten die Sportabzeichen überreicht werden, für die die Kinder am Freitag und Sonnabend gekämpft hatten. Alle Achtung – kein Kind ging leer aus! Alle schafften die Normen und so konnte Uwe Grenzau vom Kreissportbund (bereits zum dritten Mal in Folge) zusammen mit dem stolzen Trainer Marko Bittersmann die Auszeichnungen überreichen. Herzlichen Glückwunsch dazu. Zum Abschluss des 4. Tenniscamps des TCS fand mit allen beteiligten Sportlern, Helfern und Eltern ein Fototermin mit Unterstützung des Schönebecker Elbekanals auf der heimischen Anlage statt. Der Verein freut sich über den Zuspruch, den das Tenniscamp erfahren hat kann es als tolles Event einordnen.