Schönebeck l Sechs Tennisvereine des Salzlandkreises (PSV Aschersleben, SV Sportlust Gröna, TC Blau-Weiß Schönebeck, TC Trinum, TSG Calbe, Union 1861 Schönebeck) schickten ihre Sportler kürzlich in den Wettkampf bei den Kreis-, Kinder- und Jugendspielen in Schönebeck. Über 30 Teilnehmer spielten in sechs Altersklassen ihre Besten aus.

Pünktlich um 9 Uhr sollte es am Sonnabend losgehen. Aufregung und gute Laune war bei allen Sportlern spürbar. Der Einzige, der so früh noch nicht „mitspielen wollte“, war der „Wettergott“. Er ließ es zu Beginn noch ordentlich regnen. Der guten Laune und dem Wettkampffieber tat das aber keinen Abbruch.

Eröffnung durch Tobiasch und Bittersmann

Bei diesem großen Teilnehmerfeld mussten in einzelnen Altersklassen zunächst Gruppen ausgelost und Spielansetzungen bestimmt werden. Die Eröffnung der diesjährigen Kreis-, Kinder- und Jugendspiele des Salzlandkreises (Ältere kennen es „kurz und knackig“ eher unter Begriff der „Spartakiade“) nahmen Sabine Tobiasch (Tennisverband Sachsen-Anhalt / TSG Calbe) und Marko Bittersmann (TC Blau-Weiß Schönebeck) vor. Sie wünschten allen Teilnehmern faire Wettkämpfe, viel Glück und vor allem Spaß für die folgenden Stunden.

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„Und der Himmel reißt auf“, um es mit einem Titel von “Stereoact“, dem beliebten DJ-Duo aus dem Erzgebirge zu halten, und die Spiele konnten mit einer leichten Verspätung gegen 9.30 Uhr beginnen. Vorteil des Regens bis dahin: Die Plätze befanden sich dadurch in einem gut bespielbaren Zustand.

Es gab spannende Spiele zu sehen. Während manches Match klar ausging, wogte bei anderen die Spielentscheidung hin und her. Über sehenswerte Ballwechsel, mehrfache Einstände oder wechselnde Vorteilspositionen im Aufschlag hielt sich die Dramatik in diesen Spielen besonders lange. Die zahlreichen Zuschauer (Eltern, Geschwister, Trainer, Trainingskameraden) bekamen dabei das ein oder andere Ass zu sehen und unterstützten ihre Favoriten bei hochinteressanten Begegnungen.

Die Wettkämpfe zogen sich dadurch bis weit in den Nachmittag hinein. Um die Mittagszeit wurden alle durch das fleißige Helferteam mit Nudeln mit Tomatensauce versorgt. Daneben wurde auch das Obst-, Salat- und Kuchenbuffet, das Eltern des TC Blau-Weiß Schönebeck herrichteten, ausgiebig „geplündert“.

Wie so oft im Sport liegen Freude und Enttäuschung nah beieinander. Und so waren neben strahlenden Siegern auch traurige Sportler zu sehen, denen dieses Mal eben nicht alles so gelang, wie sie es sich vorgestellt hatten. Nachdem die eine oder andere Träne verdrückt war, versicherten letztendlich alle Sportler, sich im nächsten Jahr wieder messen zu wollen. Weil Tennis eben doch ihre liebste Sportart ist.