Schönebeck l Und der zentrale Abschlussspieltag der Landesliga Nord der Frauen lockte sogar ein Fernsehteam in die Halle an der Magdeburger Straße. Während der Auszeiten wurden die Ansprachen von Kevin Trenkler, Trainer des SV Pädagogik Schönebeck, gefilmt und mit einem Mikrofon aufgezeichnet. Doch auch die Spiele wurden natürlich von den Kameras begleitet. „Ich war mir nicht ganz sicher, welchen Effekt die Kamera auf meine Spielerinnen haben würde. Aber da muss ich mein Team loben. Sie haben sich auf ihre Sache konzentriert“, sagte Trenkler. Vor allem in der ersten Partie gegen den Magdeburger LV Einheit überzeugte der SVP und gewann mit 3:2 (-14, -18, 16, 23, -9). Durch den Sieg war der Klassenerhalt bereits sicher. In der zweiten Partie unterlag der SV Pädagogik dem SV Teutonia Siersleben mit 2:3 (-23, 23, -14, 17, -9).

Aber so wirklich zufrieden war Trenkler mit der Leistung im ersten Spiel nicht. „Mit Blick auf das Ergebnis war es in Ordnung. Dennoch haben wir es zu spannend gemacht“, erklärte der Coach. Denn nach den ersten beiden Sätzen (25:14, 25:18) sah alles nach einem eindeutigen Sieg aus. Doch im dritten Satz schlich sich der Fehlerteufel ein, „der den Gegner stärker machte. Es waren im Endeffekt zu viele Kleinigkeiten, die wir uns nicht erlauben dürfen“, sagte Trenkler. Und so ging der Satz mit 25:16 zu Gunsten der Magdeburger aus. Und auch im folgenden Satz fanden die Schönebeckerinnen nicht ins Spiel (23:25). „Wir haben den Satz zwar eng gestaltet, doch der Gegner ist immer stärker geworden“, erklärte der Trainer.

Somit ging es für die Teams in den Tiebreak. Mit dem besseren Ausgang für die Elbestädterinnen (15:9). Dank des Sieges sah der Coach am Ende über die Ungenauigkeiten hinweg. „Wir haben den Sieg eingefahren und das war entscheidend. Zudem war der Klassenerhalt damit bereits sicher.“ Und das war das Ziel vor dem letzten Spieltag der Saison. In der zweiten Partie gegen den SV Teutonia Siersleben musste sich der SVP mit 2:3 (-23, 23, -14, 17, -9) geschlagen geben. „Ich habe dann allen Spielerinnen eine Chance gegeben, vom System her blieb alles gleich“, so Trenkler. Und das Spiel wurde sehr ausgeglichen bestritten. Nach vier Sätzen stand es 2:2 und der Trainer lobte, dass sich „alle an die Marschroute hielten“. Im Tiebreak unterlagen die Schönebeckerinnen allerdings mit 9:15, auch wenn die Mannschaft alles gab, um auch diesen Sieg zu holen.

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Zufriedenes Saisonfazit

Aber auch wenn dieses Vorhaben nicht mehr gelang, ist der Trainer dennoch zufrieden mit der Saison. „Wir haben drei Mannschaften hinter uns gelassen. Da wir gegen alle drei Teams Punkte holen konnten, war das schon der Grundstein“, meinte der Coach. Besonders der Vergleich mit dem Mitaufsteiger Oscherslebener SC stimmte den Trainer zufrieden. „Wir konnten beide Spiele gewinnen, was uns in der vergangenen Saison noch nicht gelang. Daher denke ich, dass wir uns in die richtige Richtung entwickelt haben“, sagte ein zufriedener Kevin Trenker. In den kommenden Wochen geht es beim SV Pädagogik erstmal ruhiger zu, „damit alle mal durchatmen können“, wie es der Trainer beschreibt. Konkrete Ziele für die neue Saison gibt es daher noch nicht. „Wir müssen erstmal abwarten, wie die Liga in der nächsten Saison aussieht.“