Löderburger See l "Die nach dem Weg fragen", "alte Säcke" oder "lahme Enten" - der Staffelwettbewerb des Schlossbrunnen-Triathlons, bei dem sich Einzelstarter in den drei Disziplinen zu einem Team zusammenfinden, ist auch immer ein Duell der kreativen Bezeichnungen. Dass man es auch bodenständig mit dem eigenen Rufnamen oder zumindest den Initialien weit bringen kann, stellten die einheimischen Mannschaften bei der 15. Auflage am Sonntag unter Beweis.

So sicherte sich in der Männerwertung das "Team TTS", bestehend aus Torsten Keusch, Torsten Blauwitz und Stephan Härtel den zweiten Rang in 57:08 Minuten. Da es wie beim Landesliga-Wettbewerb vereinzelte Probleme mit den Transpondern bei der Zeitmessung gab, ließen sich die Einzelergebnisse nicht aufschlüsseln. Die Bronzemedaille sicherte sich das "Team Nettlau", in dem die Rollen eindeutig verteilt waren. Sebastian Schrader erschwomm Rang fünf, Matthias Lampe katapultierte die Mannschaft nach der Radstrecke auf Rang zwei vor, ehe der Hecklinger Namensgeber Rüdiger Nettlau Rang drei in der Wertung der Männer absicherte.

Unter den 30 Mannschaften hatte sich mit Roberto Henschke, Rainer Christoph und Herbert Mandel ein echtes Exoten-Trio gemischt. Zwar zahlten die drei Tennisspieler der Gaensefurther Sportbewegung mit Rang 30 und großem Abstand einiges an Lehrgeld, doch die Namenswahl fiel wenigstens entwaffnend ehrlich aus: "Tennisspieler auf Abwegen".