Förderstedt l Und an diese Mannschaft hat der SVF nicht unbedingt die besten Erinnerungen. „In der vergangenen Saison haben wir uns in der Rückrunde eine mächtige Abreibung abgeholt“, weiß Liensdorf noch zu berichten. (Förderstedt unterlag mit 3:6; Anm. d. Red.). Nun soll es für seine Mannschaft vor allem darum gehen, sich in der letzten Partie des Jahres „so gut wie möglich zu verkaufen“. Vor allem auf die Defensive soll es ankommen. „Wir wollen hinten ein Bollwerk aufbauen und versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten“, verrät der Spieler-Trainer.

Dies wird auch nötig sein, denn Ottersleben ist ein unbequemer Gegner, hat mit Patrick Podehl einen starken Spieler in seinen Reihen. Förderstedt kann allerdings mit Marcus Bolze dagegenhalten. Ob es dem SVF-Goalgetter allerdings gelingen wird, durch die stabile Abwehr des VfB zu kommen, bleibt abzuwarten. Ottersleben gehört mit nur 16 kassierten Toren zu den defensiv besten Mannschaften der Liga.

Obwohl es für seine Elf die letzte Chance ist, vor der Winterpause aus dem roten Bereich zu klettern, will Liensdorf nicht von einem richtungsweisenden Spiel sprechen. „Wir haben die Pause bereits im Blick und wollen sie nutzen. Es geht uns darum, so gut wie möglich aufzutreten. Wenn wir einen Punkt mit nach Hause nehmen, dann ist das ein Erfolg.“

Die Voraussetzungen sind allerdings nicht gerade optimal, zumindest personell. Förderstedt muss im schlimmsten fall gleich auf sechs Spieler verzichten. Die Möglichkeit, sich aus der Reserve Unterstützung zu holen, besteht ebenfalls nicht. „Unsere Zweite hadert gerade selbst etwas mit ihrer Kaderstärke und spielt zudem parallel (in Löderburg)“, sagt Liensdorf. „Aber wir werden mit den Leuten, die spielen werden, unser Bestes geben.“

Es fehlen: Necirvan Isa (Schulterverltzung), Maik Teutloff (Sprunggelenk-Verletzung), Nils Fischer, Markus Müller (beide fraglich), Michael Buschke (gesperrt, 5. Gelbe Karte), Maximilian Loch (Gelb-Rot gesperrt); SR: Tim Heyer (Halberstadt); Hinspiel: 4:3