Aschersleben/Egeln/Schönebeck (hla/nrc) l Die Mannschaften aus Bernburg waren dabei besonders erfolgreich. Bei den B-Junioren gewann das Team von Askania Bernburg mit drei Punkten Vorsprung auf die stadtinterne Konkurrenz von Schwarz-Gelb. Bei der C-Jugend gewannen die Schwarz-Gelben vor der SG Askania/Einheit Bernburg. Und auch bei den E-Junioren behielten die Kreisstädter die Nase vorn. Nur bei der D-Jugend, Staffel E, setzte sich mal nicht eine Mannschaft aus der Kreisstadt durch. Hier ging der Vorrundensieg an den SV 09 Staßfurt I. In der Staffel D gewann allerdings erneut Askania Bernburg. Das Halbfinale wird nun am Sonntag, 27. Dezember, in der Eichenweghalle Bernburg ausgetragen.

B-Junioren, Endrunde

Die Endrunde stand sichtbar im Zeichen der Mannschaften von Askania und Schwarz-Gelb Bernburg. So wollte es die glückliche Hand des Spielplangestalters, dass das Endspiel ein echtes Finale wurde. Zwar hätte den „Askanen“ auch eine Punkteteilung zur Meisterschaft gereicht, doch die Mannschaft legte gleich zwei Tore vor. Nach dem 2:2-Ausgleich gelang es den Rand-Bernburgern auch der zweiten Ausgleich (3:3). Doch die dritte Führung in der Schlussminute ließ sich der Verbandsligist dann nicht mehr nehmen. Beide Teams hatten mit Kay Westphal und Erik Wasserberg herausragende Einzelakteure, die sowohl Balltechnik als auch Torgefahr zeigten.

Recht früh entwickelte sich ein echter Dreikampf um den Bronzeplatz. In diesem waren der Schönebecker SC, Lok Aschersleben und Askania Bernburg II – einziger Vertreter der Kreisklasse – meist auf Augenhöhe. Letztlich gab es im vorletzten Match noch ein Endspiel zum Platz drei. Dies entschied der SSC gegen das Lok-Team mit 4:0 deutlich für sich. Dennoch stellten die Ascherslebener mit Sebastian Stumpe den besten Keeper und hatten in Maximilian Sobbe auch den Torschützenkönig. Ihm gelangen beim 6:2-Sieg über Staßfurt alle Treffer.

Recht früh entwickelte sich ein echter Dreikampf um den Bronzeplatz. In diesem waren der Schönebecker SC, Lok Aschersleben und Askania Bernburg II – einziger Vertreter der Kreisklasse – meist auf Augenhöhe. Letztlich gab es im vorletzten Match noch ein Endspiel zum Platz drei. Dies entschied der SSC gegen das Lok-Team mit 4:0 deutlich für sich. Dennoch stellten die Ascherslebener mit Sebastian Stumpe den besten Keeper und hatten in Maximilian Sobbe auch den Torschützenkönig. Ihm gelangen beim 6:2-Sieg über Staßfurt alle Treffer.

Nur eine untergeordnete Rolle spielte Landesligist des SV 09. Die Mannschaft blieb als einziges Team sieglos, schob so Frust vor sich her. Dies wirkte sich dann auf die Disziplin aus. Mit dem Fairplay hatten einige Teams Probleme, denn es gab jeweils drei Ampelkarten und Rote Karten. Diese verteilten sich auf Staßfurt, Aschersleben, Schönebeck und Schwarz-Gelb Bernburg.

C-Junioren, Endrunde

Das technische Niveau blieb in vielen Spielen auf der Strecke, dennoch war es kein Hau-Ruck-Fußball. Über weite Strecken stimmten auch Einsatz und Willen, denn es ging in fast allen Begegnungen, oft bis in die Schlussminuten, sehr eng zu. Kaum noch Probleme gab es mit den Futsalregeln, denn zahlreiche Akteure spielten diese nun schon im dritten Jahr. Mit Weißer Weste holte sich Schwarz-Gelb verdient den Titel, denn wenn es darauf ankam, hatte die Mannschaft in Tom Florian Gneist einen sicheren Vollstrecker. Außerdem hatte das Team auch in der Schlussphase der Spiele die nötigen „Körner“, um zum Dreier zu kommen. Die SG Askania/Einheit Bernburg hinterließ fußballerisch den besten Eindruck, doch im Abschluss gab es zu viele Probleme. Dies gilt auch galt auch für den Schönebecker SC, der sich schon früh mit der Nullnummer gegen das Schlusslicht in Zugzwang brachte. Dazu wollten die Angreifer manchmal den Ball ins Tor tragen. Dennoch bestimmten die Teams auf den drei vorderen Plätzen klar das Niveau.

Von der deutlichen Niederlage im Auftaktspiel erholte sich Lok Aschersleben nicht mehr richtig, hatte gegen die drei vor sich liegenden Mannschaften wenig zu bieten und erwies am Ende auch noch als schlechter Verlierer. Das Team blieb der Siegerehrung fern. Die beiden Spielgemeinschaften aus Seeland/Winningen und Könnern/Baalberge hielten die „Fahne“ der Kreisklasse hoch und verkauften sich nach ihren Möglichkeiten. Vor allem Seeland/Winnigen lebte in vielen Spielen von der Leistung von Keeper Johannes Heim. So holte die Mannschaft auch einen Sieg. Dieser blieb der Schlusslicht versagt, trotz einer sehr starken Leistung gegen Verbandsligist SSC (0:0). Beide Teams aus Bernburg werden den Kreisfußball bei der Vorrunde zur Landesmeisterschaft vertreten und da wird man sehen, wo der C-Junioren-Fußball derzeit steht.

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D-Junioren, Vorrunde

Die Talenteliga-Mannschaften aus Bernburg und Staßfurt qualifizierten sich mit Weißer Weste für das Halbfinale. Dazu kommen noch Blau-Weiß Barby und Bode Löderburg. Bis auf die beiden Teams auf Landesebene war das Niveau recht dürftig. An Willen und Einsatz mangelte es fast keinem Akteur, doch das fußballerische Vermögen lässt noch viel Freiraum für Verbesserungen.

E-Junioren, Endrunde

Auch wenn einige Ergebnisse recht klar ausfielen, ging keine Mannschaft völlig unter. In dem sehr fair geführten Turnier wurde von allen Trainern stets der spielerische Aspekt gefördert. Dies lässt für die Zukunft der Spieler hoffen. Taktisch waren die Mannschaften auch schon recht gut eingestellt und setzen viele Sachen sehenswert um. Dies traf vor allem auf den neuen und verdienten Kreismeister Schwarz-Gelb Bernburg zu. Denn bei Balleroberung in der Abwehr wurde blitzschnell umgeschaltet. Die „Roschwitzer“ trugen die Überzahl ihre Angriffe vor. Da blieb genügend Freiraum, gut heraus gespielte Treffer zu präsentieren.

Der Zweiplatzierte aus der Kreisstadt stand dem Sieger fußballerisch kaum nach, stelle mit Pierre Ohle auch den Torschützenkönig, der mit seinen „Riecher“ immer ein Gefahrpunkt für den Gegner war. Zudem wurde von den Trainern das Nutzen von Standards eintrainiert und so auch einige Treffer erzielt. Der Schönebecker SV kam verdient auf den Bronzeplatz, denn da stimmte stets die Mischung von Offensive und Abwehrleistung. Gerade bei Letzterem zeigte sich der SSV diszipliniert und legte so den Grundstein für die Platzierung. Der SV 09 Staßfurt II stellte die jüngste Mannschaft und bleibt auch in der kommenden Saison noch so zusammen. Spielerisch bot das Team recht gute Ansätze. Nach gutem Beginn musste die Mannschaft gegen Ende doch Tribut zollen. Es war dann eine Kraftfrage.

Die SG Einheit II/Askania Bernburg konnte nicht an die Vorrundenleistungen anknüpfen. Die Startniederlage brachte sichtbar Unsicherheit in die Reihen. Kaum ein Spieler zeigte seine Form und verkrampfte in vielen Szenen. Jedoch war sicherlich das Erreichen der Endrunde für die Mannschaft schon ein Erfolg. Völlig enttäuscht hat Staßfurt I, denn die Mannschaft blieb tor- und punktlos. Zu oft fehlte es den Spielern an der eigenen, notwendigen Courage. Jedoch blieben die Spieler stets fair und versuchten auch bis zur letzten Minuten, zu Toren zu kommen.