Silvia Wenzel strahlt, wenn sie von "ihren Mädchen" spricht. So oft es geht, verfolgt die Vereinsvorsitzende des FZV Eintracht \'91 Güsten die Spiele des weiblichen Volleyball-Nachwuchses.

Güsten (sgl) l Für einen Ort wie Güsten ist es schon erstaunlich, was dort in den letzten Jahren herangewachsen ist. Dies hört man nicht nur aus vereinsinternen Kreisen, diese Wertung nehmen auch Verantwortliche und Trainer anderer Vereine vor und zollen damit der Nachwuchsarbeit beim Freizeitverein Respekt.

Mit drei Vize-Landesmeister- titeln schlossen die Mädchen der Spielgemeinschaft Güsten/Bernburg die vergangene Saison ab und zählt somit zum erfolgreichsten Volleyball-Nachwuchs des Salzlandkreises. "Wir sind wirklich stolz auf unsere Mädchen" sagt Wenzel. Dabei ist sie zum großen Teil für diesen Erfolg mitverantwortlich. "Sie ist die gute Seele des Vereins und hat in der Unterstützung des Volleyball-Nachwuchses immens viel geleistet" unterstreicht Thomas Kinne, Abteilungsleiter Volleyball und verantwortlicher Trainer.

Auch das Jahr 2011 verläuft bisher überaus erfolgreich. Trotz teils erheblicher Neuformierungen in einigen Altersklassen überwintern die Volleyballerinnen aus Güsten auf aussichtsreichen Tabellenplätzen. Die Teams der U 18 und U 16 haben mit Platz drei und vier gute Chancen, um den Titel des Landesmeisters mitzuspielen. Die Mädchen der U 13 sind derzeit Fünfter, die U 12 belegt Platz acht.

Den Erfolg macht Kinne an mehreren Faktoren fest. "Basis ist die gute und verlässliche Zusammenarbeit im Verein mit Unterstützung der Stadt Güsten. Engagierte Eltern und motivierte, trainingsfleißige Mädchen sind das Fundament."

Besondere Anerkennung gilt nach Aussage des Trainers den Sponsoren, die vieles überhaupt erst ermöglicht hätten. Ein Dankeschön geht insbesondere an die Salzlandsparkasse, die Firma TAS Transport und Logistik, die ABG Baugesellschaft Hecklingen, die Grauthoff-Türengruppe, die Firma Wilutex und die Tischlerei Wenzel aus Güsten. Ohne dieses Engagement wären auch im viele Ideen nicht umsetzbar und viele Visionen blieben ein Traum.