Einen vorzeitigen Weihnachtswunsch erfüllten sich die Badminton-Spieler des SV Lok Staßfurt. Im letzten Spiel des Jahres gab es einen 5:3-Rückrundenerfolg gegen den amtierenden Mannschafts-Landesmeister aus Burg.

Staßfurt (mgr) l Noch nach dem verlorenen Hinspiel in Burg hatte man sich vorgenommen, in Staßfurt den Spieß umzudrehen. Das Unterfangen gelang am Sonntag.

Mit ausschlaggebend war dabei der 21:16/21:10-Sieg im Dameneinzel von Isabelle Puchta über die neue O 19-Landesmeisterin Juliane Voß. Aber auch die zwei stark umkämpften Herrendoppel waren eine spielerische Augenweide. Aus diesen beiden Partien gingen die Staßfurter mit einem Sieg hervor. Das erste Herrendoppel mit Eric Aufzug/Kenny Nothnagel gewann mit 21:16 und 24:22 gegen Hans Gebser/Manuel Guth. Auch das zweite Herrendoppel mit Matthias Kaschel/Hannes Kämmer war mit 22:20 und 21:16 gegen Sebastian Weiß/Franziskus Konkolewski erfolgreich.

Den vierten Punkt sicherte Nothnagel klar in zwei Sätzen (21:13/21:8) gegen Konkolewski und den fünften Punkt schrieb sich das Mix Kaschel/Trautwein gut. Den ersten Satz mussten sie noch knapp an Guth/Schuhmann abgeben, aber der zweite Durchgang wurde mit 21:11 klar gewonnen. Mit einem abschließenden 21:17 für die Lok-Spieler war die Sensation perfekt. Dabei war sogar noch mehr drin: Aufzug setzte den an eins in der Landesrangliste stehenden Hans Gebser unter Druck. Den ersten Satz gewann der Burger knapp mit 22:20, aber den zweiten Satz entschied der Lok-Spieler mit 21:16 für sich. Im dritten Satz schenkten sich beide nichts, sehr schöne lange und technisch anspruchsvolle Ballwechsel bestimmten das spektakulär anzuschauende Spiel. Im dritten Satz setzte sich dann aber doch Gebser durch und gewann mit 21:16. Auch das Spiel von Florian Siebold gegen Weiß war hart umkämpft. Nur sehr knapp mit 19:21 und 18:21 musste sich der Staßfurter seinem Gegner beugen.

Hochmotiviert durch den Sieg über Burg, erwartete man im folgenden Spiel eine weitere Mannschaft aus dem Jerichower Land. Der SV Union Heyrothsberge stellte sich vor. In der Hinrunde gewannen die Staßfurter mit 5:3, aber am Sonntag klappte alles und ein 8:0-Sieg war der Lohn. Somit rutschte die O 19-Mannschaft des SV Lok auf den zweiten Platz in der Mannschaftswertung vor. Die nächsten starken Gegner werden Merseburg und Halle sein.