Borne l „Ende gut, alles gut.“ Zu dieser knappen, aber treffenden Einschätzung kam Frank Beucke, Mannschatsleiter des SV Salzland Staßfurt, nach dem Salzland-Derby seines Kegel-Teams in der Landesliga beim KSV Germania Borne. Die Staßfurter setzten sich mit 5:3 (3174:3062 Holz) durch.

Dabei profitierten die Staßfurter auch von personellen Problemen bei den Bornern. Denen fehlte nämlich neben Topmann Stefan May auch Henrik König. „Mit den beiden wäre es ganz sicher eine noch engere Kiste geworden“, schätze Beucke ein, stellte aber auch fest: „Wenn der Gegner schwächelt, muss man das auch nutzen. Wir freuen uns sehr über den Sieg.“ Und der war hart erkämpft.

Schon im Startpaar hatten sich die Gäste aus Staßfurt eigentlich mehr vorgenommen. Sven Latuscynski und Marcus Wolf sicherten Borne gegen Andre Beucke und Phillip Frodl die 2:0-Führung. „Das hat mich positiv überrascht und war ein guter Ausgangspunkt für uns“, sagte Bornes Abteilungsleiter Sascha Herbst nach dem Wettkampf. Da Tobias Neswadba im Mittelpaar gegen Frank Beucke mit zwei schlechten und zwei ganz starken Bahnen ebenfalls punktete, blieben die Germania-Akteure auf einem guten Weg. Allerdings lieferte Dietmar Glandt für die Salzländer eine souveräne Vorstellung ab und verkürzte damit zum 1:3. „Der Punkt im Mittelpaar war wichtig für uns“, befand Frank Beucke.

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Denn so sorgten Detlef Uhde, der mit 577 Holz den Tagesbestwert schob und Jens Weidemann mit ihren Leistungen für das 3:3 in den Satzpunkten. Auf Grund ihrer Holzzahlen holten die Salzländer doch noch den Gesamtsieg. „Besonders die dritte Bahn von Detlef mit 167 Kegeln hat uns regelrecht demoralisiert“, honorierte Bornes Sascha Herbst die Leistung des Gegners.

KSV Germania Borne: Sven Latuscynski (532), Marcus Wolf (493), Tobias Neswadba (519), Pascal König (503), Andreas Scheuer (498), Eric Dietze (517)

SV Salzland Staßfurt: Andre Beucke (524), Phillip Frodl (482), Frank Beucke (489), Dietmar Glandt (545), Detlef Uhde (577), Jens Weidemann (557)