Salzlandkreis l Die Ehrenamtsveranstaltung des KFV Fußball Salzland wurde genutzt, um die Lose zu ziehen. Und sie brachte für die ZLG Atzendorf und den TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens schwere Auswärtsaufgaben. Diese sollen am Ostersonnabend (20.  April 2019) bewältigt werden.

Die ZLG Atzendorf muss beim TV Askania Bernburg II ran, während Kleinmühlingen beim 1. FSV Nienburg gastiert. Vier Kontrahenten aus der Landesklasse, Staffel IV, sind in der Vorschlussrunde also unter sich. Das verspricht spannende Partien, sorgt aber auch dafür, dass der Weg ins Finale ein steiniger wird.

„Es ist so ziemlich das schwerste Los, was wir kriegen konnten“, sagt Atzendorfs Trainer Heinz Weile mit viel Respekt vor dem Gegner aus Bernburg. Natürlich hätten die ZLG-Kicker auch gern daheim gespielt, aber Weile nimmt die Situation so, wie sie ist. „Wir haben bis jetzt immer auswärts gespielt in dieser Pokalsaison und sind also schon daran gewöhnt. Schwierig ist aus meiner Sicht, dass man bei einer zweiten Mannschaft nie so ganz genau weiß, wie sie antritt. Sie können sich durchaus mit Spielern von oben verstärken“, sagt Weile. Dennoch fügt der Coach an: „Wir wollen ins Finale, haben aber nur mit großer Leidenschaft eine Chance“.

Christoph Berlau, Trainer des TSV Kleinmühlingen/Zens, hat indes am Pokal Gefallen gefunden. „Eigentlich war der Wettbewerb nur ein Zubrot für uns, aber jetzt sind wir im Halbfinale und wir wollen jetzt natürlich auch ins Endspiel. Sowas ist immer ein schöner Saisonabschluss“, sagt Berlau.

Er sieht die Partie beim Liga-konkurrent 1. FSV Nienburg als ein „50:50-Spiel“, bei dem „die Fehlerquote der entscheidende Faktor sein wird“.

Doch jetzt feiern auch die Kicker der vier Halbfinalisten erstmal Weihnachten. An den Osterhasen denkt aktuell nämlich noch niemand wirklich ernsthaft.