Atzendorf l Spieler Stefan Rock übernimmt. Co-Trainer Marcus Brüggemann steht ihm weiterhin zur Seite. Dass Trainerroutinier Heinz Weile nach dreieinhalb Jahren seinen Stuhl an der Seitenlinie der ZLG Atzendorf räumen wird, stand schon länger fest. Das Endspiel im Salzlandpokal war das letzte Spiel mit Weile an der Seitenlinie des Landesklassisten. Für die Nachfolgeregelung haben die Atzendorfer eine interne Lösung gefunden. Zur kommenden Saison übernimmt Stefan Rock das Traineramt. Er hatte als Spieler weite Teile der Saison verletzungsbedingt verpasst, stand im Pokalendspiel aber immerhin eine Halbzeit mit auf dem Platz.

Lange im Verein

„Stefan Rock und Marcus Brüggemann sind beide schon lange im Verein und haben inzwischen auch den Trainerschein gemacht. Deshalb haben wir uns schon relativ früh darauf verständigt, dass wir diese Lösung wählen. Ich habe das eindeutig befürwortet“, erklärte Atzendorfs sportlicher Leiter Bernhard Knoll. Der Sportchef fügt an: „Die Voraussetzungen sind gegeben, dass beide erfolgreich arbeiten können“, so der sportliche Leiter.

Der 38-Jährige Rock gehörte in den vergangenen Jahren zu den Leistungsträgern und war zudem Kapitän der Mannschaft. Auf über 20 Einsätze brachte es Rock in den vergangenen Spielzeiten für die Atzendorfer eigentlich immer. Ausnahme war die von Verletzungen geprägte Spielzeit 2018/19. Nun wechselt Rock an die Seitenlinie und wird als Spieler wohl nur noch im allergrößten Notfall die erste Geige spielen. Unterstützt wird Rock weiterhin von Co-Trainer Marcus Brüggemann. Der 33-Jährige assistierte auch schon Heinz Weile und arbeitet nun auch mit Rock zusammen. Brüggemann hat ebenfalls „Stallgeruch“, denn auch er ist schon eine gefühlte Ewigkeit im Club.

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Drei Neuzugänge

Das neue Trainerduo kann sich dabei auf ein eingespieltes Team verlassen. „Bislang gibt es keine Abgänge. Die Mannschaft bleibt Zusammen“, erklärte Berhard Knoll. Außerdem werden mindestens drei neue Spieler dazustoßen. Michael Wendenburg kommt vom SV Lok Aschersleben, bei dem er schon Landesligaerfahrungen sammelte. Selbiges gilt für Florian Abram, der vom SV 09 Staßfurt kommt und in Förderstedt bereits Landesliga spielte. Björn Wullstein kehrt indes vom SV Wolmirsleben zurück, zu dem er vor zwei Jahren aus Atzendorf gewechselt war. Weitere Verstärkungen sind laut Knoll übrigens „nicht ausgeschlossen“.