Staßfurt (duh) l In der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen neigt sich die aktuelle Spielzeit schon langsam aber sicher dem Ende entgegen. Die Auswärtspartie beim SV Oedbisfelde am Sonntag um 14.30 Uhr ist für den HC Salzland bereits das drittletzte Spiel der Saison. Und dabei wird es noch mal ernst.

Vor allem angesichts der Tatsache, dass im Kellerduell in der Vorwoche gegen Coswig nur ein Zähler geholt wurde. Nach klarer Führung. „Es gab die entsprechende Auswertung. Es ist immer noch alles möglich. Für uns geht es mit Finalspielen weiter. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken“, äußerte sich Trainerin Sylvia Breitenstein.

Die Situation ist allen klar beim HCS. Der Abstieg ist noch nicht abgewendet. Coswig hat noch zwei Heimspiele. Wenn sie diese gewinnen sollten, sieht es auf einmal ganz düster aus für Salzland. „Die Saison ist für uns vom Anfang bis zum Ende sehr schwer“, klagt die Trainerin, die aber weiter an ihr Team glaubt: „Motivieren müssen wir uns nicht. Die Spielerinnen wissen genau, worum es geht.“

Dem Druck von unten können die Salzländerinnen aber umgehen, wenn sie selbst punkten. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn immerhin treten sie am Wochenende beim Tabellenvierten an. Das Hinspiel jedoch, das der HCS nur knapp mit 21:24 verloren hat, macht Breitenstein optimistisch. „Es gibt immer die Chance auf den Sieg“, macht sie klar und ergänzt: „Oebisfelde hat keinen Druck mehr.“ Vielleicht spielt das den Staßfurterinnen in die Karten. Sie werden es hoffen.

Die Voraussetzungen sind ordentlich. Es wird wieder „genügend Wechselmöglichkeiten“ geben und auch der Matchplan gegen die körperbetonte Spielweise vom Team aus Oebisfelde steht für Breitenstein fest: „Wir müssen sie frühzeitig im Spielaufbau stören und in der Abwehr hellwach sein. Vorn müssen wir dann mit schnellen Toren zum Erfolg kommen, dürfen aber auch nicht zu viel riskieren.“ Sonst könnte es erneut nach hinten losgehen.