Schierke/Staßfurt (kto/duh) l Der Winter war mild. Viel Schnee war im Salzlandkreis nicht zu sehen. Wer auf weiße Weihnachten und winterliche Spaziergänge im Schnee nicht verzichten wollte, musste schon dem Harz einen Besuch abstatten. So machten es auch einige Kareteka aus dem ganzen Bundesland. Denn traditionell fand im Dezember das Weihnachtscamp des Karateverbands Sachsen Anhalt (KVSA) in der „Schierker Baude“ statt.

Mit den Trainern Alexander Löwe (5. Dan) und Michel Olschewski von der Sport- und Karateschule Staßfurt (5. Dan) hatten die insgesamt 95 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ein abwechslungsreiches Training. Vom Karate bis zum Bowlen war alles dabei. Am ersten Abend gab es für alle eine leckere Überraschung: eine Eisbombe.

Sehr interessant war die Einheit bei Alexander Löwe, in der die Karatekas ihre karatespezifische Koordination schulten. Mit einem Partner mussten sie einfache Übungen synchron ausführen. Was zunächst leicht aussah, war am Ende doch ziemlich kompliziert.

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Im Anschluss trainierte Olschewski mit den Athleten Fußtritte im Kumitebereich. Am späten Nachmittag fand das traditionelle KVSA-Nikolausturnier statt. Jeder Sportler hatte die Möglichkeit, seine persönlich beste Leistung in den einzelnen Kategorien zu zeigen. Für viele Nachwuchs-athleten war es der erste Wettkampf in ihrem Leben. Eine besondere Überraschung war dieses Jahr das Schlittschuhlaufen in der erst 2017 eröffneten Schierker Feuerstein Arena. Egal ob Anfänger oder Profi: Jeder hatte seinen Spaß.

Zum Abschluss erfolgte am Sonntag eine gemeinsame Einheit. Die zehn gebildeten Mannschaften traten im Tauziehen gegeneinander an. Am Ende gab es jedoch kein klares Ergebnis, da sich die Mannschaften untereinander geholfen hatten. Dies beweist den starken Zusammenhalt und den Teamgeist des KVSA. Letztendlich hatten alle gewonnen und durften sich gemeinsam über eine „schokoladige“ Überraschung freuen.