Staßfurt l Ihre Aufgabe bestand darin, aus einer Reihe von Kandidaten das Präsidium und die Beisitzer zu wählen. Eine Überraschung gab es nicht: Detlef Gürth bleibt weitere vier Jahre im Amt. Da war selbst Volker Teuke teilweise irritiert. Die Diskussionsrunde beim 3. Kreissporttag des Kreissportbundes (KSB) Salzland verlief ohne große Vorkommnisse. Scharf durchgetaktet verlief die Sitzung. Selbst die Diskussionsrunde entfiel aus einem einfachen Grund: Die 120 Teilnehmer sahen keinen Anlass, sich über etwas zu beschweren. Sehr zur Freude des Versammlungsleiters. Auch so blieb fast alles beim Alten. Das Vizepräsidium um Sieglinde Krause, Günter Döbbel und Jürgen Altena wurde einzig um Teuke erweitert. Weiterhin Präsident des KSB bleibt Detlef Gürth für weitere vier Jahre. Alle wurden mit großer Mehrheit gewählt.

Auch die Beisitzer mussten um ihren Posten nicht zittern. Acht Personen wurden aufgestellt, unter ihnen auch Axel Ehlert (TSG Calbe) und Frank Rüchardt (Union Schönebeck).Alle erhielten die Mehrheit. Interessant wurde es bei den Kassenprüfern. Da sich nur Ralf Naujoks und Iris Zwanziger aufstellten, suchte Uwe Grenzau dringend eine dritte Person. Claudia Beyer meldete sich und wurde zusammen mit Naujoks und Zwanziger gewählt.

Im Bereich der Geschäftsführer wurde für den Großteil der Anwesenden die größte Änderung vorgestellt. Grenzau ist seit dem 1. Juli neuer Geschäftsführer. Thomas Gruschka, der diese Aufgabe vorher bekleidete, bleibt dem KSB dennoch erhalten. Er gehört zu den acht Beisitzern. Die Funktion als stellvertretender Geschäftsführer wurde ab dem 1. September an Markus Becker übertragen, der ein paar Worte an die Anwesenden richtete.

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Kaum Änderungen

In den Berichten des Präsidiums, der Kassenprüfer, des Schatzmeisters, der Sportjugend und der Revisionskommission gab es kaum Änderungen. „264 Vereine besitzt der KSB. Das ist ein Verein weniger als im Vorjahr“, merkte der alte und neue Präsident Detlef Gürth an. „Das ist auch leider der Trend. Kleinere Vereine schließen sich immer weiter zusammen.“ Doch das Negative war nur gering. „Wir sind mit Abstand die größte Vereinigung im Salzlandkreis“, verkündete der Präsident. „228 neue Mitglieder kamen dazu, sodass es 27.431 sind.“

Nicht nur die Quantität, auch die Qualität hat nicht abgenommen. „1004 lizensierte Trainer besitzen wir. 15 Landesstützpunkte haben wir im Salzlandkreis. Damit liegen wir auf Platz drei hinter Magdeburg und Halle“, erklärte der Präsident. Zudem wurde verkündet, dass der KSB auch finanziell weiter gut aufgestellt ist. Das entging dem Kassenbericht. 35.400 Euro standen im Jahr 2019 zur Verfügung. Ähnlich sieht es auch für das kommende Jahr 2020 aus, so sagt es zumindest die Prognose aus.

Ehrenamt ausgezeichnet

Doch nicht nur die Berichte und die Wahlen des Präsidiums waren angesetzt. Auch die Auszeichnung einiger Ehrenämtler. Denn ohne diese Personen würde selbst der KSB nicht bestehen können, wie festgestellt wurde. Ein kleines Dankeschön holte sich unter anderem Frank Krella ab. Für Lacher sorgte an diesem Abend dann aber Grenzau persönlich. Mit den Worten: „Wenn wir sie schon kaufen, dann können wir sie auch verteilen“, schnappte sich der Geschäftsführer einige Blumen und übergab diese. Also war doch nicht alles beim Alten beim 3. Kreissporttag des KSB Salzland.