Parchen/Staßfurt l Für den zurückliegenden Sonntagslauf reisten die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung fast bis nach Genthin, zum Parchener Fiener-Crosslauf.

Die Bockwindmühle grüßte bereits an der Ortseinfahrt und hinter dem prächtigen Gutshaus mit dem Lenné-Landschaftspark baute sich der Startbereich um das Dorfgemeinschaftshaus, der sogenannten „Klapperhalle“, auf. Der noch junge Volkslauf ging in seine zweite Auflage und alle Parchener Beine kümmerten sich emsig um die angereisten Läufergäste. Egal ob 6,3 oder 11,5 Kilometer, beide Hauptstrecken führten durch dichte Kiefernwälder, vorbei an Kürbisfeldern und alten Eichen-Alleen des Fiener Bruchs.

Nicht umsonst hatte der Veranstalter darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer hier einen Crosslauf mit allen Geländearten gebucht hatten. So ging es teilweise holprig über Steine und Wurzelwerk und auch Sandwege zählten zu den erschwerten Bedingungen.

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Stefan Sindermann war der einzige Bode-Runner auf der 6,3-Kilometer-Distanz. Er rechnete sich auf Grund der Starterlisten auf diesem Kurs die höheren Chancen aus. Da war es bei den Damen genau anders herum. Dermaßen fit starteten ausnahmslos alle auf dem langen Kurs über 11,5 Kilometer. Damit erfüllten sie auch Vorgaben aus ihren Trainingsplänen für die nächsten großen Triathlon- oder Marathon-Projekte.

In der festlich hergerichteten „Klapperhalle“, in der einst zu DDR-Zeiten die dreckigen Kartoffeln sauber geklappert wurden, fanden die Siegerehrungen ihren würdigen Rahmen. Alle Damen der Gaensefurther Sportbewegung mussten auf die Bühne, denn für die Fleißarbeit landeten allesamt auf dem Podest. Der Veranstalter freute sich über die weitgereisten Gäste und rührte vorsorglich gleich die Werbetrommel für das nächste Jahr.