Staßfurt l Schon ein Blick auf die Doppel verrät, dass es für den TTC „Glück Auf“ Staßfurt am Wochenende gut lief. Da stand im Landesliga-Heimspiel gegen Serum Bernburg zwar immer noch nicht die perfekte Ausbeute von drei Siegen, aber immerhin erstmals in der Landesliga eine positive Bilanz von 2:1. Das war auch der Grundstein für den späteren deutlichen 12:3-Sieg der Staßfurter, die damit weiter ungeschlagen auf dem dritten Rang stehen.

Und neben dem ohnehin souveränen Doppel Glenn Büchtemann/Yannik Henke konnten dieses Mal auch Sebastian Busche und Steffen-Tobias Beyer einen 3:0-Erfolg verbuchen. „Endlich haben wir mal gewonnen. Wir haben erstmals gezeigt, was wir können“, so Busche, der sich mit seinem neuen Partner nach den Umstrukturierungen im Sommer weiterhin aber noch finden muss. Das gilt auch für Jonas Lyko und Philipp Seltitz, die 1:3 unterlagen. „Da war mehr drin“, kommentierte Busche.

Das galt dann sicher auch für sein erstes Einzel, das mit 1:3 verloren ging, aber eines von nur zwei unterlegenen Einzeln bleiben sollte. „In dem Moment habe ich mich geärgert, aber es hat sich ja schnell abgezeichnet, dass das unbegründet war“, gab der TTC-Spieler zu Protokoll.

Im Endeffekt geriet der souveräne Sieg nie ernsthaft in Gefahr. Auch wenn Busche festhielt: „Die Bernburger haben sich unter Wert verkauft. In ihnen steckt noch mehr Potenzial.“ Das soll dennoch nicht die gute Leistung der eigenen Mannschaft schmälern: „Wir waren sehr gut drauf. Die Siege waren nicht glücklich. Wir waren einfach überall ein kleines Stück besser“, fasste es der Staßfurter zusammen. Das will der TTC im kommenden Spiel in Oranienbaum (19. Oktober) dann erneut beweisen.

TTC: Büchtemann (2,5), Busche (1,5), Henke (2,5), Seltitz (2), Lyko (2), Beyer (1,5)