Magdeburg (awi/ewe) l Die Damen der Gaensefurther Sportbewegung konnten beim Wetterlotto am Barleber See in Magdeburg ganz vorn mitmischen. Stefanie Nowak in der Altersklasse W45 erkämpfte sich Platz drei und Annegret Wille in der Altersklasse W50 siegte in ihrer Altersklasse. Aber auch die drei männlichen Teammitglieder erzielten achtbare Erfolge. Sie platzierten sich erfolgreich unter den besten zehn ihrer Altersklassen.

Ex-Gaensefurther Martin Wille - jetzt beim Uni Sportclub Magdeburg - beendete das Rennen sogar auf Platz drei der gleichzeitig ausgetragenen Studentenmeisterschaften Sachsen-Anhalts und wurde insgesamt 14.

Das große Teilnehmerfeld mit über 300 Startern ging in drei Wellen zeitversetzt an den Start. Nach Starkregen und Gewitter hörte man kurz vor dem Startschuss halb sieben noch ein drohendes Donnern aus der Ferne. Beim Start hieß es aber sich zu konzentrieren und Raum für sich zu finden. Schließlich drängelten sich etwa 120 Triathleten in dem recht engen Strandabschnitt um möglichst gute Ausgangspositionen.

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Rempeleien im Feld um gute Plätze

Für Athleten, die den Rand nicht umschwammen, wie zum Beispiel Olaf Moch, gab es dann schon handfeste Rempeleien oder einfach keinen Platz, wenn man sich im Feld befand. Für Nowak war das eine sehr gewöhnungsbedürftige Situation, von der sie sich bei ihrem ersten Freiwasserstart nun hautnah ein Bild machen konnte. Maik Löwe verlor fast seine Uhr und Wille bekam einen unsanften Stoß gegen das Jochbein, aber es war ja für genug Kühlung im Weiteren gesorgt. Glasklares Wasser angenehmer Temperatur sorgte auf den verbleibenden 650 Meter dann für mehr Vergnügen als für Frust.

Der Wechsel auf das Rad lief super, allerdings sollte es weiterhin im feuchten Element weitergehen, denn nun öffnete, wie befürchtet, der Himmel seine Schleusen. So hieß es, Vorsicht walten lassen auf der rutschigen Straße und unter den kritischen Blicken von Trainer und Kampfrichter Steffen Schöler ging es zum Wendepunkt.

Endlich ließ sich auch die Sonne blicken und auch der Teamgeist der Gaensefurther Triathleten, die sich gegenseitig anfeuerten, ließ die Anstrengung nur halb so wild erscheinen.

Mit viel Applaus der Zuschauer ging es dann auf die Laufstrecke, den letzten Abschnitt. Zunächst war überholen und überholt zu werden ein recht kompliziertes Unterfangen, weil der Kurs mit einem rutschigen und schmalen Pfad begann. Im weiteren Verlauf gab es aber wieder mehr Raum und beim Durchqueren des Campingplatzes freuten sich die Athleten über die aufmunternden Rufe der Camper oder konnten mit den begeisterten Kindern abklatschen. Endlich im Ziel wurde jeder bis zum letzten Läufer mit sehr viel Begeisterung seitens des Publikums und Anerkennung des Sprechers begrüßt.

Erster Freiwasserwettkampf für Nowak

Alle Gaensefurther hatten einen guten Wettkampf. Die Anerkennung ihrer Teamkollegen holte sich Stefanie Nowak ab, die ihren ersten Freiwasser- Triathlon erfolgreich absolvierte. Olaf Moch in der Altersklasse M50 holte zwar nur die „Holzmedaille“ mit Platz vier, war damit aber auch zufrieden.

Thomas Vetter in der Altersklasse M40 auf Platz acht und Maik Löwe in der Altersklasse M25 auf Platz sieben rundeten das gute Abschneiden der Mannschaft ab.