Staßfurt l Am Sonntag war es wieder soweit. Zahlreiche Fans fanden sich in der Sporthalle am Dr. Frank-Gymnasium in Staßfurt ein und erlebten drei spannende Volleyball-Duelle. Zum Auftakt der Landesliga duellierten sich die Frauen des VC 97 Staßfurt mit der eigenen zweiten Mannschaft und dem FZV Eintracht Güsten. Am Ende gingen beide Duelle an den Vorjahresersten und amtierenden VVSA-Pokalsieger. Das Vereinsduell endete 3:0 (25:14, 25:14, 25:14). Im Derby gegen Güsten gab es einen 3:1-Erfolg (24:26, 25:12, 25:15, 25:11).

Juliane Ruhnow, Mannschaftskapitänin der VC 97- Frauen zog ein positives Fazit: „Wir sind insgesamt sehr zufrieden. Wir haben alle Punkte nach Hause gefahren. Schade war nur, dass wir einen Satz abgegeben haben. Aber daran erkennen wir dann auch noch unsere Schwächen.“

Davon zeigten die Gastgeberinnen im ersten Spiel gegen den VC 97 II auch einige, diese wurden aber nicht mit Satzverlusten bestraft. Tatsächlich endeten alle drei Sätze mit dem gleichen Resultat von 25:14. Doch die zweite Mannschaft, die komplett aus Nachwuchs-Spielerinnen besteht, hielt super dagegen und Coach Thomas Vetter musste sich nicht ärgern. Auch Ruhnow zollte Respekt: „Die Mädels haben uns gut was abverlangt. Wir spielen ja auch im Training oft gegeneinander. Die Zweite hat nicht alles gezeigt, was sie kann. In den Aufschlägen sind die Mädels sonst stärker, da hatten wir Glück.“

Drei Punkte für die zweite Mannschaft

Dass die Zweite sehr stark ist, stellte sie dann im zweiten Match unter Beweis. Das entschieden die Staßfurterinnen gegen das deutlich erfahrenere Team aus Güsten um Spielertrainerin Mandy Dietrich nämlich mit 3:1 (25:12, 25:19, 21:25, 25:12) für sich. Und bis auf die kleinen Unsicherheiten im dritten Satz agierte der VC 97 Staßfurt II dabei sehr souverän.

Das galt für die Erste im Derby gegen den FZV Eintracht dann im ersten Satz überhaupt nicht, der ging nämlich mit 24:26 verloren. „Da haben wir nicht unser eigenes Spiel aufgezogen, sondern das des Gegners mitgespielt“, war Ruhnow unzufrieden. Doch gemeinsam mit ihren Team hat sie diesen Rückschlag schnell abgeschüttelt und die drei folgenden Sätze souverän gewonnen. „Da haben wir uns dann wieder zusammengerissen.“