Staßfurt l Nur noch ein Team aus Staßfurt wird in der Spielzeit auf Landesebene aktiv sein. Nachdem sich im Vorjahr bereits die Männermannschaft in die Salzlandliga zurückgezogen hatte, entschied man sich bei den Verantwortlichen nun, auch die zweite Frauen-Mannschaft zurückzuziehen.

Michael Frost aus dem Vorstand des VC 97 Staßfurt erklärt: „Unsere zweite Mannschaft bestand vor allem aus jungen Spielerinnen. Einige von ihnen haben nun ihr Abitur abgeschlossen und gehen zum Studium teilweise in andere Städte. Deshalb standen wir vor der Entscheidung, entweder zwei mehr oder weniger dünn besetzte Teams in den Spielbetrieb zu schicken, oder ein starkes, gemeinsames Aufgebot zu formen.“ Die Entscheidung fiel dem Trainer-Team um Torsten Multischewski letztlich nicht schwer.

Somit gehen die Staßfurterinnen ein weiteres Mal als favorisiertes Team in die Landesliga Nord. Der Weg zur Meisterschaft wird nur über sie führen. Insbesondere, da zu den internen Verstärkungen aus der zweiten Vertretung auch zwei potentielle externe Neuzugänge in den Startlöchern stehen. „Zwei Spielerinnen haben in den letzten Wochen mit uns trainert. Ob sie allerdings zur Mannschaft stoßen, ist noch offen“, erklärt Frost. „Diese Entscheidung trifft letztlich der Trainer. Das Gleiche gilt auch für die Spielerinnen der bisherigen ,Zweiten‘.“ Möglich ist auch, dass Letztere auf Grund ihres jungen Alters in einer der Jugendmannschaften der Staßfurter spielen.

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Unabhängig von dieser Entscheidung haben die Spielerinnen und Spieler des VC 97, welche in der kommenden Saison am Punktspielbetrieb teilnehmen werden, bereits wieder mit dem Training begonnen. „Wir haben bislang noch keine Anfrage auf eine Rückkehr in die Halle gestellt. Das war uns zu heiß“, berichtet Frost. Stattdessen finden die Trainingseinheiten auf der Beachvolleyball-Anlage am Löderburger See statt. „Natürlich unter Beachtung der gültigen Hygieneregelungen“, wie Frost betont.

Männermannschaft erneut in Salzlandliga

Ebenfalls die ersten Einheiten absolviert haben die Männer der Bodestädter. Lange hatte man überlegt, wieder im Volleyball-Verband Sachsen-Anhalt (VVSA) an den Start zu gehen. Das Potential wäre sicherlich vorhanden mit einigen ehemaligen Oberliga-Spielern im Mannschaftskader, doch nach reiflicher Überlegung entschied man sich dagegen. „Die Spieltage wären dann wieder am Wochenende. Da wir viele Väter in der Mannschaft haben und es immer zu Ausfällen aus privaten Gründen kommen kann, haben wir uns entschieden, ein weiteres Jahr in der Salzlandliga zu spielen“, so Frost.