Stendal/Schönhausen l Am vorletzten Spieltag der 1. Handball-Nordliga wird am Wochenende noch einmal extrem viel Spannung ins Geschehen gemischt. Das betrifft weniger die Spitze. Dort sind der Fermersleber SV als Meister und der HV Lok Stendal als Zweiter des Klassements feststehend.

Geradezu krimihaft geht es im Abstiegskampf zu, in den zu diesem späten Zeitpunkt der Serie noch sieben der insgesamt 13 Mannschaften des Feldes verwickelt sind. Das trifft auch auf das Team von Preussen Schönhausen zu. Die beiden Mannschaften aus unserem Landkreis treffen in Derbys jeweils auf Teams aus der westlichen Altmark.

Preussen Schönhausen - VfB Klötze (Hinspiel: 26:32). Es ist ein Direktduell im Abstiegskampf, das da am morgigen Samstag ab 16 Uhr in der Jerichower Sporthalle über die Bühne geht. Gastgeber Preussen ist mit einem Sieg auch in der kommenden Punktspielserie mit einiger Sicherheit Erstnordligist. Doch zu gewinnen gegen diese Westaltmärker, das wird sehr schwer. Die präsentierten sich nämlich am vergangenen Wochenende in der Stendaler Sporthalle Schillerstraße als Kämpfer vor dem Herren und landeten einen 23:31-Auswärtssieg. Preussen hat vier Spiele in Folge nicht gewonnen. Das ist natürlich als eine echte Herausforderung aufzunehmen. Das morgige Match wird nichts für Menschen mit schwachen Nerven werden. Schönhausen braucht mehr denn je die Unterstützung seines treuen Publikums.

HV Lok Stendal - SG Neuferchau/Kunrau (25:25). Der feststehende Rangzweite Stendal kann am Sonnabend ab 15 Uhr in der Sporthalle Schillerstraße Einfluss auf den Abstiegskampf nehmen. Zuletzt enttäuschte das Team im Heimspiel gegen Klötze allerdings. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die entsprechenden Erfahrungen aus diesem Spiel gezogen worden sind.