Marcel Glaser vom WVC Kassel hat am Sonnabend den 11. Tangermünder Duathlon gewonnen. Die Veranstalter des Tangermünder LV mussten bei der Organistion mit vielen Hindernissen kämpfen.

Tangermünde l Kälte und Regen hatte der Wettbericht ja vorausgesagt.

"Das sind wir schon gewöhnt", sagte Jürgen Salffner (Präsident des Triathlonverbandes Sachsen-Anhalt), der extra aus Halle angereist war. Bereits bei der Schlammschlacht in Osterburg und beim Wettkampf in Braunsbedra - beide Veranstaltungen zählten wie die in Tangermünde zum Duathloncup Sachsen-Anhalt - waren die Temperaturen für die Ausdauersportler nicht gerade erste Sahne.

"Kälte, das ist richtiges Duathlonwetter"

"Kälte, das ist in diesem Jahr richtiges Duathlonwetter", sagte Salffner süffisant.

Neben diesen Widrigkeiten kam am Sonnabend noch dazu, dass auf einer Feldstrecke kurz vor dem Wettkampf Gülle ausgefahren wurde. Der Teilabschnitt musste umlaufen werden. Die Strecke wurde somit blitzschnell verkürzt. Dennoch, Ronald Tangelmann und seine Crew vom Tangermünder LV improvisierten hervorragend und hatten alles im Griff.

Insgesamt gingen 25 Teilnehmer über die Hauptstrecke und elf über den Jedermann-Duathlon. Dazu gab es noch drei Staffeln.

Schon nach der ersten Laufrunde war zu beoabachten, dass sich viele Triathleten noch wärmende Jacken für das Radfahren anzogen.

Auf der Radstrecke bestimmte Glaser eindeutig das Geschehen. Er fuhr der Konkurrenz davon. Im abschließenden Rennen brachte der Modelathlet den Sieg sicher vor Lokalmatador Steffen Rarek, der Zweiter wurde, ins Ziel. Glasers Sieg kam nicht überraschend, schließlich hat er bereits große internationale Erfolge errungen. Er ist unter anderem zweifacher Duathlonweltmeister 2004/2005, Fünfter beim Hawaii-Triathlon M 30 und Sieger beim Ironman in Südafrika (AK 30-35).

   

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