Bis auf den teilweise störenden Wind, der ihnen nicht angelastet werden kann, ist den Veranstaltern und Helfern der 12. B K Altmark Open von der SG Einheit Stendal am vergangenen Wochenende wieder einmal ein Glanzstück gelungen. Nicht nur die Sieger des Wettbewerbs sahen am Ende zufrieden aus.

Stendal l In der Konkurrenz der Herren hatte man fest mit dem Auftritt, nicht zuletzt auch mit dem Sieg des Berliners Edwin Erdzack gerechnet. Der aber hatte auf dem Weg nach Stendal eine Autopanne und kam deshalb nicht. Weil auch Thomas Schumacher (Einheit Stendal) nicht erscheinen konnte (Sonnabend beruflich im Einsatz), war man gespannt, wer sich am Ende durchsetzen würde.

Im Herren-Viertelfinale gab es Begegnungen, die zweifellos richtungsweisenden Charakter hatten. Mit Matthias Grammig und Michael Seeber schieden hier die beiden letzten verbliebenen Lokalmatadoren von Einheit Stendal aus. Mitfavorit Seeber leistete dem späteren Finalisten Konradin Suchlich vom USV Jena allerdings heftigsten Widerstand, unterlag aber mit 1:6, 6:3, 4:6.

"Insbesondere das Herrenfinale war eine Werbung für Tennis"

Suchlich fand aber noch seinen Meister im Endspiel. Da unterlag er am späten Sonntagnachmittag im Duell Thüringen gegen Sachsen dem Naunhofer Hannes Siersleben mit 4:6, 6:4, 4:6.

"Insbesondere dieses Herren-Finale war eine Werbung für den Tennissport", befand Detlef Hundt, dem die Leitung der Veranstaltung oblag. Eine derartige Ausgeglichenheit, wie sie im Endspiel der Männer vorzufinden war, wurde im Finale der Damen vermisst. Die Stendalerin Madlen Lüdtke setzte sich da überraschend deutlich mit 6:1, 6:0 gegen die junge, zweifellos talentierte Vicky Scholz (Hannover) durch.

Eigentlich hatte die TC-Spielerin aus Stendal mit entschieden mehr Widerstand seitens ihrer Gegnerin gerechnet. Doch auf der schien der Druck der Erwartungen zu schwer zu lasten. Die ansehnliche Zuschauerkulisse trug sicherlich auch zur Nervosität von Vicky bei. Dennoch kann ihr bestätigt werden, dass sie einen sehr guten Gesamt-Eindruck hinterlassen hat.

Madlen Lüdtke hat, zusammen mit Tom Glückslederer (Leipzig), übrigens auch noch die Mixed-Doppelkonkurrenz gewonnen. In dem Finale am späten Sonntag-Nachmittag hieß es nach einem wahrlich heißen Tanz 6:4, 4:6, 10:8 gegen das Duo Steffi Seeber (früher Einheit Stendal, jetzt Bielefelder TC)/Hannes Siersleben (Naunhof).

Die Altmark Open im Tennis werden am kommenden Wochenende mit den Wettbewerben für die Jugend (U 14, U 12, U 9) an gleicher Stelle fortgesetzt.

 

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