Stendal l Im Finale um den Digital-Media-Altmark-Cup 2015 siegte der Landesligist vor 430 Zuschauern gegen Pokalverteidiger Germania Tangerhütte im Finale nach dramatischen Spiel erst im Neunmeterschießen 4:3.

„Bin überrascht, das ist ein sehr gut organisiertes Turnier.“

„Ich bin überrascht, das ist ein sehr gut organisiertes Turnier, sogar Essen und Trinken steht in den Kabinen“, sagte Steffen Lenz, Trainer des Landesligisten Saxonia Tangermünde.

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Seine Mannschaft gewann in Staffel I zwar gegen den späteren Turniersieger Bismark zum Auftakt 3:1, verlor dann aber gegen Vienau (1:3) und Uchtspringe. (1:3) Die Bismarker hingegen setzten sich nach der Auftakt-Niederlage gegen Vienau (3:1) und Uchtspringe (3:2) durch und zogen mit dem Medizin-Team ins Halbfinale.

In der Staffel II blieb Vorjahressieger Germania Tangerhütte ungeschlagen und qualifizierte sich mit sieben Punkten für das Semifinale. Das schaffte auch der Möringer SV mit zwei Siegen gegen Post (4:0) und den BSC/Lok Stendal II (3:0).

Im ersten Halbfinale bestimmte Uchtspringe gegen Tangerhütte weitgehend das Spiel. Roggenthin brachte Medizin auch 1:0 in Front. Gegen Ende der Partie mobilisierte Germania alle Kräfte. Schulze traf den Pfosten und Döhmann scheiterte am glänzend reagierten Keeper Stoppa (Stammkeeper Falk hatte in der Partie gegen Tangermünde Rot gesehen und musste ein Spiel aussetzen). Dennoch schoss Buchholz das 1:1. Im anschließenden Neunmeterschießen hatten die Tangerhütter die besseren Nerven, gewannen 5:4 und zogen in Finale ein.

Das zweite Halbfinale war deutlicher. Durch Tore von Rämke, Rogge und Mayer setzte sich TuS Bismark klar 3:0 gegen den Möringer SV durch.

Das torreichste Spiel war die Partie um Platz drei. Bis zum 2:2 war zwischen Uchtspringe und Möringen noch alles offen. Stoppa und Brinkmann, der zweimal traf, brachten Medizin 5:2 in Front, ehe Beyer für Ergebniskosmetik sorgte.

Das Finale war an Dramatik nicht zu überbieten. Mayer brachte die Bismarker schnell 1:0 in Front. Dann hatten Reiter die Chance zum Ausgleich, ehe Schulze zum 1:1 einnetzte.

Döhmann, der den Posten traf, hätte Tangerhütte sogar 2:1 in Führung bringen können. Schließlich traf Rämke für den Landesligisten, aber kurz vor seinem Treffer ertönte die Schluss-Sirene.

Es blieb beim 1:1. Danach hatte Bismark in der Lotterie Neunmeterschießen die besseren Nerven. Als Rämke den dritten Neuner verwandelte, stand der TuS Schwarz-Weiß als Sieger fest.

Als bester Spieler wurde anschließend Julien Müller und als bester Torwart Christoph Engel (beide Eintracht Vienau) geehrt. Bester Torschütze wurde Marcel Brinkmann (Medizin Uchtspringe), der viermal ins Schwarze traf. Ehrengäste waren traditionell Schiri Bernd Heynemann und Moderator Christian Sprenger.