Havelberg l (rh/wse) Mit Vorjahresfinalist TuS Wahrburg und Empor Kamern, HKM-Sieger von 2011, haben sich am Sonnabend die zwei favorisierten Teams in der ersten von vier Vorrunden um die Digital Media Altmark Hallenkreismeisterschaften der Herren in Havelberg durchgesetzt.

Wahrburg von Beginn an ambitioniert

Vom ersten Anpfiff weg unterstrichen die Wahrburger, die im Vorjahr erst im Finale gestoppt wurden, ihre Ambitionen. Schon nach zwei Spielen und 8:0-Toren hatten die Zimmermann, Prenzel und Co. das Entscheidungsspiel erreicht. Den zweiten Platz machten Klietz und Kamern unter sich aus. Nach einem Remis im direkten Duell und Kantersiegen über Schollene sollten die bereits qualifizierten Wahrburger das Zünglein an der Waage spielen. Durch einen 2:1-Erfolg überholte Empor Kamern den TuS sogar und sicherte sich den Gruppensieg.

Deutlich enger ging es in der Vorrundengruppe B zu. In engen, teilweise hart umkämpften Partien wollte sich zunächst kein Favorit herausschälen. Vor den entscheidenden dritten Spielen hatten sowohl Möringen II als auch die Hallenherren mit 4 Punkten die besten Chancen. Da die Möringer in einer turbulenten Partie gegen Sandau knapp die Nase vorn behielten, ging es für den vorzeitig qualifizierten FSV zum Abschluss „nur“ noch um den Gruppensieg. Durch ein 0:1 gegen bis dato punktlose Kickers aus Seehausen blieb es für den FSV bei Rang zwei.

Keeper Wennrich torgefährlich

Im Überkreuzvergleich duellierten sich zunächst Wahrburg und Möringen II. Nach zwei Minuten war es TuS-Keeper Pascal Wennrich, der mit seinem vierten Turniertor die Weichen aufs Weiterkommen stellte. Marco Zimmermann machte mit drei Treffern in Folge den Sack für den TuS zu. Die tapferen Möringer belohnten sich mit zwei späten Ehrentoren noch für ihre Mühen

Kamern antwortet prompt

Im zweiten Ausscheidungsspiel erwischte die Havelberg den besseren Start. Im dritten Versuch beförderte Kenny Jährling das Runde für den FSV ins Tor. Kamerns Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Auch die erneute Havelberger Führung wusste Kamern zu kontern. So fiel die Entscheidung vom Punkt. Während Kamern durch Pfüller, Deutschmann und Bartsch traf, scheiterte Maik Lahl an Silvio Schulz.