Stendal l Es stehen Spiele bei Oberschöneweide II und bei Sparta/KSG Berlin an. Dabei haben die Altmärker große personelle Sorgen im Gepäck.

SKC fehlen zwei Stammspieler

Karsten Soisson und Tom Matysiak können bei diesen Begegnungen aus Krankheitsgründen nicht mitwirken. Als sechster Spieler fährt Uwe Teichert, der schon bei den Matches in Pasewalk und Neuruppin aktiv war, mit. Ansonsten treten die Stendaler mit Thomas Zimmermann, Christian Krakow, Steffen Hill, Klaus und Marcel Borsch an. Verletzten darf sich dieses mal kein Akteur, denn ein Ersatzspieler steht nicht zur Verfügung. „Wir probieren, etwas Zählbares mitzubringen, trotz der personellen Probleme“ so Marcel Borsch.“

Zunächst geht es am Sonnabend zu Oberschöneweide II. Das Heimspiel gegen den Kontrahenten wurde sicher gewonnen. Nun streben die Borsch und Co. durchaus den Zusatzzähler in Berlin an. Die Gastgeber stehen noch ein wenig unter Zugzwang, müssen noch einmal Punkte einfahren, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. In der Tabelle nimmt Oberschöneweide II momentan Rang neun ein.

Duell auf Augenhöhe

Der Gegner vom Sonntag, Sparta/KSG Berlin, ist eine härtere Nuss. Schafften sie es in dieser Spielzeit doch als einzige Vertretung, den Stendalern auf ihrer Heimbahn den Zusatzpunkt abzujagen. Zu gern würden sich die Altmärker dafür revanchieren. Übrigens spielen beide Gegner auf der gleichen Anlage, nur auf unterschiedlichen Bahnen. In der Tabelle stehen die Berliner direkt hinter Stendal auf dem sechsten Platz. Mit zwei Spielen gegen die Teams aus Spandau endet am 24./25. März die Saison.

Mit den gleichen Kontrahenten müssen sich die Kegler aus Binde an diesem Wochenende auseinander setzen. Die Männer aus der Westltmark warten immer noch auf die ersten Auswärtspunkte. Nun haben sie genaugenommen die letzte Chance, das noch zu ändern. Zu Hause - das ist keine Frage - gaben sich die Binder dagegen auf der Bahn in Arendsee keine Blöße und gewannen alle Wettkämpfe mit 3:0.

Doch dieser verflixte Auswärtspunkt fehlt eben noch. Aber vielleicht gelingt der ja nun in der Hauptstadt. Böse Zungen sprechen in diesem Zusammenhang mit einem Augenzwinkern von den „Langweilern der Liga“, denn irgendwie weiß man, was passiert, wenn der SV Binde auswärts oder zu Hause spielt - am Ende heißt es eben immer 3:0 für die Heimmannschaft.

Tradition gebrochen

Und traditionell genießen die Binder die letzten Auswärtsfahrten einer Saison eigentlich immer mit ihren Familien und treten die Reise mit ihren Frauen an. „Diesmal klappt das nicht so gut, da fahren wir allein. Wenn es mal wieder passen sollte, dann machen wir das natürlich gern“, so Teamleiter Alf Schernikau.