In der Tischtennis-Kreis-oberliga steht der Post SV Stendal nach der Hinserie auf dem ersten Platz. Damit holte sich dieses Team den Herbstmeistertitel.

Stendal l Die Postler gaben nur im Heimspiel gegen Altmark Iden einen Punkt ab. Für Post heißt es nun, den Vorsprung zu verteidigen. Die drei starken Verfolger in der Tabelle warten nur auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters.

Altmark Iden folgt, wie schon oft in den vergangenen Jahren zur Halbzeit, mit drei Punkten Abstand auf Platz zwei. Die Idener mussten nur eine Niederlage beim TSV Tangermünde II hinnehmen. Das Unentschieden gegen Osterburg ist eher als Erfolg zu werten.

Mit dem gleichen Punktestand wie Iden ist Eintracht Osterburg Dritter in der Tabelle. Die Biesestädter verloren ebenfalls nur ein Spiel: gegen den Spitzenreiter Post Stendal. Als Punktverlust ist wohl das Unentschieden bei Handwerk Stendal einzuschätzen, obwohl beim Osterburger Quartett Andreas Kiebach fehlte. Osterburg hofft, wie in den Vorjahren, auf eine starke Rückrunde und wird es den beiden führenden Mannschaften schwer machen. Auf dem vierten Platz steht der TSV Tangermünde II mit nur einem Minuspunkt mehr. Tangermünde musste am letzten Spieltag der Vorrunde einen schweren Schicksalsschlag verkraften, als Jürgen Hille beim Spiel zusammenbrach und trotz aller Bemühungen nicht mehr reanimiert werden konnte. Die Nachricht hat alle Tischtennisspieler im Kreis getroffen.

Das Mittelfeld bilden die Mannschaften vom Handwerker SV Stendal, TTC Lok Stendal II und Germania Klietz. Die Handwerker haben wohl aus dem letzten Jahr gelernt und sich mit einem ausgeglichenem Punkteverhältnis ausreichend Abstand zu einem Abstiegsplatz geschaffen. Der TTC kam zu Beginn der Saison schwer in Tritt, wie die 3:11-Niederlage gegen Uchtspringe beweist. Das Team fing sich aber und steht mit 8:8 Punkten auf Rang sechs. Germania Klietz folgt mit sieben Pluspunkten auf Rang sieben. Die Klietzer machten ihre nötigen Punkte gegen die abstiegsbedrohten Mannschaften. Ihr bestes Ergebnis war das Unentschieden gegen Tangermünde II. Wenn ähnliches in der Rückrunde gelingt, haben sie nichts mit dem Abstieg zu tun. Mit Medizin Uchtspringe auf Platz acht beginnt die Abstiegszone. Die Uchtspringer haben vier Zähler zu Buche stehen. Die zwei Punkte beim Überraschungssieg am zweiten Spieltag gegen den TTC Lok II können sie gut gebrauchen.

Die anderen Punkte stammen von den Unentschieden gegen die beiden Kontrahenten gegen den Abstieg: SV Mahlwinkel II und ZSG Seehausen. Für Uchtspringe heißt es in der Rückrunde vor allem, gegen diese beiden Mannschaften zu bestehen. Drei Zähler hat der Vorletzte SV Mahlwinkel II auf dem Konto. Ein klarer Sieg gegen den Letzten Seehausen und das 7:7 gegen Uchtspringe trugen dazu bei. In der Vorsaison hat Mahlwinkel auf dem letzten Drücker noch den Klassenerhalt geschafft. Dieses Jahr wird es nicht leichter.

Die ZSG Seehausen hat die rote Laterne. Das Unentschieden gegen Uchtspringe war das einzige Erfolgserlebnis. Der verletzungsbedingte Ausfall von Volker Diekmann in der gesamten Vorrunde war beim Aufsteiger nicht zu kompensieren. Für Seehausen wird es sehr schwer, die Klasse noch zu halten. Unmöglich ist es aber nicht.

Bester Spieler der Vorrunde, wie nicht anders zu erwarten, war Lothar Böhm (Eintracht Osterburg) mit 26:1 Spielen.

Die einzige Niederlage brachte ihm Thomas Seidel (Almark Iden) mit 2:3 am letzten Spieltag bei. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die beiden Spieler vom Spitzenreiter Post Stendal, Jan Schlawatzky (24:3) und Matthis Junker (22:5).

Auch beim besten Doppel ist Böhm vertreten. Mit seinem Osterburger Doppelpartner Enrico Behrens blieb er ungeschlagen. Beide sind mit 9:0-Spielen Erste. Die Post-Spieler Schlawatzky und Junker belegen mit nur einer Niederlage (2:3 gegen Böhm/Behrens) und 8:1 Punkten Platz zwei.

Dritte sind Norbert Fries und Thomas Seidel von Altmark Iden (6:2).