Stendal l Zu diesem Wettbewerb hatten sich die Altmärker junge Faustkämpfer aus sechs Bundesländern eingeladen. Am weitesten (590 Kilometer) hatten die Boxer vom TV 1846 Alzey (Rheinland-Pfalz) anzureisen, Darüber hinaus kamen Aktive vom TSV 1860 Ansbach (Bayern), aus Bielefeld-Brackwede und Lengerich (beide NRW), Gifhorn (Niedersachsen), Zehdenick (Brandenburg) sowie aus Aschersleben und natürlich vom altmärkischen Gastgeber (Sachsen-Anhalt).

Insgesamt sind 21 Kämpfe in Stendal ausgetragen worden. Das nahm die Zeit von 13.30 Uhr bis 18 Uhr in Anspruch.

Gastgeber mit vier Siegen

Der Gastgeber feierte am Ende vier Turniersiege und gewann die Mannschaftswertung. Allerdings folgten ihm die jungen Faustkämpfer aus Gifhorn und Brackwede mit jeweils drei gewonnenen Titeln ganz knapp auf dem Fuß.

Familie Schramm sehr erfolgreich

Der Hauptanteil an den Siegen für die gastgebende Stendaler Mannschaft stellte die Familie Schramm mit gleich drei Erfolgen, und zwar durch Lorraine, Leon und Jaden, dazu gesellte sich als Turniersieger noch Ibragim Tataev.

Eine großartige Leistung bot auch der für den 1. BC Altmark Stendal aktive, russisch-stämmige Symand Tamo. Er unterstrich in seinem Kampf seine tollen technischen Voraussetzungen, verlor ihn jedoch sehr knapp und auch äußerst umstritten.

Schauplatz am Schwarzen Adler

Nachdem die Box-Veranstaltung zuvor dreimal in Folge auf dem Theater-Vorplatz stattfand, wurde in diesem Jahr erstmals auf dem Innenhof des Hotels „Schwarzer Adler“ gekämpft, also näher dran am Hauptgeschehen des Stendaler Rolandfestes. Das kam an bei den Festbesuchern.

Und: „Wir haben von unseren Gästen aus den anderen Boxvereinen für das Turnier viel Lob geerntet und immer wieder gehört, wie schön Stendal ist“, so Trainer Norman Froese vom 1. BC Stendal.