Bismark l Chris Weiß und Tom Kühnemann aus Stendal haben als Team „Los Vatos Locos“ das „Game of Goals“ in Bismark gewonnen.

FC Drösch geschlagen

Im Endspiel bei diesem eSport-Turnier in der Bismarker Mehrzweckhalle besiegten die Stendaler das Team FC Drösch (Patrice Böhm und Florian Flehmer) aus Tangermünde 7:2. Dritte Plätze gingen an Patrick Blei und Christian Kallweit (Jävenitzer Jungs). Sie gewannen gegen „Athletic bin Blau“ (Anton Wiese und Lars Kujawski vom TuS Bismark) im kleinen Finale das Elfmeterschießen.

„Los Vatos Locos“ qualifiziert sich durch den Turniersieg für den FSA-Landespokal eSoccer. Insgesamt gibt es noch sieben weitere Regionalmeisterschaften. Diese Qualifikationsturniere starten dann ab Oktober.

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eSport steckt noch in den Kinderschuhen

„eSport steckt noch etwas in den Kinderschuhen, es wächst aber nicht wie ein normales Baby, sondern wie ein Elefantenbaby“, sagte Mirko Völkel, der mit Philipp Grempler beim TuS Bismark für den eSport zuständig ist und dieses Turnier organisierte. Was er damit meint, das Interesse für eSport wächst und wächst.

Die Bismarker haben das „Kick-off“-Turnier „Game of Goals“ in der Mehrzweckhalle zusammen mit Mitarbeitern des Fußballverbands Sachsen-Anhalt (FSA) organisiert.

43 Mannschaften sind am Start

43 Mannschaften (fünf haben kurzfristig abgesagt) sind am Start gewesen. Kapazität war aber für mehr Teams vorhanden.

„Es war ein Pilotprojekt, keiner wusste, was uns erwartet. Wir mussten ja erst einmal beginnen. Da hieß es auch, Daten und Erfahrungen zu sammeln. Die Leute sollten wissen, worum es eigentlich geht. Hätten sich deutlich mehr Mannschaften angemeldet, hätten wir das Turnier größer gemacht. Wir hätten schon noch ein paar Konsolen im Auto gehabt“, sagte Völkel, der weiter erklärte: „So blieb aber alles im Rahmen.“

Veranstalter ist zufrieden

Wie waren aber die Bismarker mit dem Verlauf dieser Veranstaltung insgesamt zufrieden? Völkel: „Sehr zufrieden. Es ist alles reibungslos gelaufen. Es lief alles super fair miteinander ab. Sportlicher Ehrgeiz artet ja manchmal ins Negative aus. Das war nicht der Fall. Teilnehmer, die sich etwas mehr ausgerechnet hatten, waren zwar nach Niederlagen enttäuscht, aber so sind die K.o.-Spiele. Ich denke, wir haben das Turnier gut vorbereitet und durchgeführt. Uns geht es auch darum, dass eSport mit dem FSA in unserem Bundesland vorangeht. Wir wollen ja in Sachsen-Anhalt nicht immer alles verschlafen.“