Stendal l Nach der Partie beim nunmehrigen Tabellenzweiten Strausberg aber gibt es berechtigte Hoffnungen auf Lok-Punktgewinne in der nächsten Zeit. Lok-Cheftrainer Sven Körner, am Montagmorgen befragt nach seiner Einschätzung der Leistung seines Teams in Strausberg, antwortete: „Ich denke, dass wir jetzt auf einem guten Weg sind. Das hat die Mannschaft über 80 Minuten der Begegnung in Strausberg gezeigt. Bis dahin haben wir nur eine größere und wenige kleinere Torchancen für den Gegner zugelassen. Leider hat sich die Mannschaft nicht für den großen Aufwand belohnt.“

Favorit gefordert

Sein Team hat immerhin den bis dato Führenden des Oberliga-Klassements bis aufs Messer gefordert und diesem Gegner sowie auch dem Publikum Respekt eingeflößt.

Strausberg ist nunmehr aber nicht mehr der Tabellenführer, sondern wurde von Lichtenberg 47 überholt. Die Berliner gewannen am Wochenende in Brandenburg 3:0 und setzten sich wegen des nunmehr besseren Torverhältnisses vor Strausberg (beide 12 Punkte).

Dritter ist nicht etwa Tennis Borussia, bekanntlich das Team, das als einziges das Saisonziel Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga Nordost ausgegeben hatte, sondern die von Ronald Kroos gecoachte Mannschaft aus Greifswald.

Die Norddeutschen versalzten TeBe, wie zuvor unter anderem den Altmärkern, am Wochenende die Suppe und gewannen in der deutschen Hauptstadt mit 3:1. Sie sind derzeit mit neun Punkten die einzigen Verfolger des genannten Spitzenduos.

Lok mit Heimspiel gegen Charlottenburg

Um Punkte spielt Lok Stendal erst wieder am 16. September (Sonntag), dann um 14 Uhr daheim gegen den Charlottenburger FC Hertha 06.