Berlin/Stendal l Der 1. FC Lok Stendal hat beim CFC Hertha mit 2:0 gewonnen. Das waren für die Ostaltmärker im dritten Auswärtsspiel des Jahres 2019 die ersten drei Auswärtspunkte. Bisher gab es zwei Niederlagen.

Loks Trainer Jörn Schulz vertraute auf die Elf, die in der Vorwoche daheim gegen Strausberg 2:1 gewonnen hatte. Lediglich für den gesperrten Franz Erdmann rückte Sebastian Hey in die Anfangsformation.

Die Partie begann auf dem Kunstrasenplatz schleppend. Viele Szenen spielten sich zwischen den Strafräumen ab.

Eisenbahner fordern Elfmeter

Lediglich in der 37. Minute gab es Aufregung, als die Stendaler nach Foul an Niclas Buschke einen Elfmeter forderten.

Der Pfiff des ansonsten sehr guten Schiedsrichter Florian Markhoff blieb vor 80 Zuschauern jedoch aus.

Schulz wechselt den Sieg ein

Nach dem Wechsel stand in Berlin eine ganz andere Lok-Mannschaft auf dem Platz. Sie war den Gastgebern, die allerdings ersatzgeschwächt antraten, überlegen. Lok drängte auf das Tor. Schulz bewies dabei auch ein glückliches Händchen. Er wechselte mit Martin Krüger und Vincent Kühn den Sieg ein. Kühn stand nur drei Minuten auf dem Platz, da gelang ihm der Führungstreffer. Die Vorlage dazu gab Krüger. Sechs Minuten vor Ende war es schließlich Krüger, der einen Abwehrfehler von Charlottenburg rigoros zum 0:2 nutzte. Das war der Endstand. Mit diesem ersten Auswärtssieg 2019 ist Lok auf den zwölften Platz geklettert.

„In der ersten Halbzeit haben wir zu verhalten gespielt. Nach dem Wechsel haben wir dann viel mehr Druck gemacht und besser gegen Mann und gegen den Ball gespielt“, freute sich Stendals Trainer Jörn Schulz über den verdienten Sieg seiner Mannschaft.

Statistik

Tore: 0:1 Vincent Kühn (76.), 0:2 Martin Krüger (84.)

Schiedsrichter: Florian Markhoff

Zuschauer: 80.

Besondere Vorkommnisse: keine

CFC Hertha: Turgut Keskin - Serbülent Ulutürk (28. Atakan Karadeniz), Furkan Yildiz, Eren Basaran, Ali Ayvaz, Basel Hawwa, Merdan Baba, Ahmet Kartal, Salih Sagir, Sebastian Ghasemi-Nobakht, Ergün Cakir

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Martin Gödecke (87. Maurice Schmidt), Philipp Gross, Niclas Buschke, Steven Schubert, Max Salge (63. Martin Krüger), Johannes Mahrhold, Marcel Werner, Sebastian Hey (72. Vincent Kühn), Tim Schaarschmidt, Patrick Baudis