Stendal l In einem Nachholspiel der Fußball-Oberliga hat der 1. FC Lok Stendal am gestrigen Sonntag gegen den SC Staaken knapp, aber nicht unverdient 1:0 (1:0) gewonnen.

Lok Stendal ist jetzt 13.

Es war zugleich das erste Rückrundenspiel und damit die Revanche der Altmärker für die 0:2-Niederlage am ersten Spieltag. Und hoffentlich der Startschuss für die Mission Klassenerhalt. Durch diese drei Punkte ist Lok jetzt auf den 13. Platz in der Tabelle geklettert.

Die Partie begann für alle Lok-Fans mit einer großen taktischen Überraschung. Sebastian Hey, ansonsten Innenverteidiger, wurde als Sturmspitze aufgeboten. Trainer Jörn Schulz machte aus der Not eine Tugend. Maurice Schmidt kam erst kurzfristig aus dem Skiurlaub zurück, hatte die Woche nicht trainiert. Deshalb wurde er zu Beginn geschont und erst später eingewechselt.

397 Zuschauer im Hölzchen

Lok begann diese Partie vor 397 Zuschauern sehr abwartend. Erst einmal sicher stehen war der Plan. Dass es gleich mit dem ersten ernst zunehmenden Angriff klappte, war umso schöner.

Nach Ecke von Franz Erdmann herrschte Kuddelmuddel im Strafraum von Staaken. Die Gäste bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Abwehrspieler Johannes Mahrhold schaltete blitzschnell und beförderte das Spielgerät per Seitfallzieher gekonnt in die Maschen. Der Rest war grenzenloser Stendaler Jubel.

Danach hätte Schiedsrichter Florian Strübing die Partie getrost abpfeifen können, denn es passierte nicht mehr allzuviel.

Viele Möglichkeiten für Niclas Buschke

Stendal brachte die 1:0-Führung in die Halbzeitkabine und übernahm nach dem Pausentee die Spielregie. Niclas Buschke, der auf seiner linken Seite immer für Überraschungen sorgte, hatte gleich einige Einschussmöglichkeiten, ließ sie aber aus. Auch ein Kopfball von Steven Schubert fand nicht sein Ziel.

Staaken versuchte zwar gegen Ende der Partie Druck aufzubauen, aber richtig gefährlich wurde es vor dem Lok-Tor selten.

„Es war ein Kampfspiel. Dass bei uns nicht alles klappt, war mir klar“, sagte Schulz, der nach diesen drei Punkten erst einmal kräftig durchatmen kann. Ein erster Schritt zum Ziel Klassenerhalt ist mit diesen drei Punkten vollbracht.

Statistik

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek, Sebastian Hey, Philipp Groß, Martin Gebauer (59. Maurice Pascal Schmidt), Patrick Baudis, Johannes Mahrhold, Marcel Werner, Steven Schubert, Franz Erdmann (81. Vincent Kühn), Martin Krüger, Niclas Buschke (90. Lukas Breda) - Trainer: Jörn Schulz

SC Staaken: Lukas Hesse, David Wartchow, Jakob Wartchow, David Koschnik (73. Thomas Anner), Lukas Binting, Deniz Aksakal, Jeremy Eder (79. Moritz Kurras), Tim Binting, Ahmad Selman (69. Erhan Bahceci), Sebastian Gigold, Marcel Bremer - Trainer: Jeffrey Seitz

Schiedsrichter: Florian Strübing

Zuschauer: 397

Tor: 1:0 Johannes Mahrhold (28.)