Stendal l Der 1. FC Lok Stendal steht am Sonntag vor der Heimpremiere in der NOFV Oberliga Nord. Am 3. Spieltag ist der Torgelower FC Greif um 14 Uhr zu Gast im Hölzchen. Eigentlich hätte die die Begegnung in Torgelow stattfinden sollen, doch diese wurde nun gedreht.

Viele Heimspiele für Lok Stendal

Damit haben die Lok-Kicker nun eine ganze Reihe an Heimspielen vor der Brust. Denn am 6. September reist der FC Strausberg zum Punktspiel an. Am 12./13. September pausiert die Oberliga, Stendal bestreitet dort ein Testmatch gegen die U19 des 1. FC Magdeburg (Freitag, 11. September). Schließlich geht es am 20. September in der Liga weiter. Gegner auf der heimischen Anlage ist dann Hansa Rostock II.

Der Blick richtet sich nun zuerst auf die Partie gegen Torgelow. Der Kontrahent aus Mecklenburg-Vorpommern hat noch gar keine Punktspielpartie ausgetragen. Am ersten Spieltag waren die Nordlichter spielfrei. Dann wäre ein Heimmatch gegen den FC Strausberg angesetzt gewesen. Dieses wurde aber verlegt, da Torgelow im Pokalfinale gegen Drittligist Hansa Rostock spielte.

Torgelow verliert bei Hansa Rostock

Dabei verkaufte sich Greif im Ostseestadion teuer unterlag dem Favoriten 0:3, wobei die letzten beiden Tore erst in der Schlussphase fielen.

In der abgebrochenen Spielzeit gab es das Match Lok Stendal gegen Torgelow bereits am zweiten Spieltag. Lok siegte durch Treffer von Martin Gödecke und Denis Neumann mit 2:0. Dabei mussten die Gäste ab der 38. Minute nach einer roten Karte in Unterzahl weiter machen.

Auch das Rückspiel kam am 22. Februar noch zustande. Hier holten die Altmärker ein 1:1. Max Salge hatte für die Führung gesorgt.

Viele neue Gesichter bei Torgelow

Gegenüber der Vorsaison gibt es bei den Gästen einige Veränderungen im Kader. Neu sind unter anderem Adrian Skorb (Flota Swinoujscie), Hubert Bilycki (Ueckermünde) und Nico Bartz (Greifswald). Über die Hälfte des Kaders ist mit polnischen Akteuren besetzt.

Der 1. FC Lok Stendal nutzte das vergangene spiefreie Wochenende zu einer Testbegegnung gegen den Drittligisten 1. FC Magdeburg. Die Partie vor fast 1000 Zuschauern wurde 1:6 verloren. Dabei gerieten die Altmärker recht schnell mit 0:3. „Das war schon ein bisschen ernüchternd“, meinte Trainer Jörn Schulz nach dem Match.

Zwei Halbzeit macht Hoffnung

Bis zur Pause hieß es dann 5:0 für den FCM. Was Hoffnung macht ist die zweite Hälfte. „In der zweiten Halbzeit waren wir als Mannschaft besser drin. Wir hatten eine bessere Körpersprache und konnten wichtige Zweikämpfe gewinnen“, so Schulz.

Gegen Torgelow heißt es nun, an die Leistung des zweiten Abschnitts anzuknüpfen. In der Tabelle steht Lok auf Rang 14. Mit Hansa Rostock II, Brandenburg Süd und CFC Hertha 06 sind drei Mannschaften hinter ihnen in der Tabelle, die bisher aus zwei Begegnungen leer ausgegangen sind. Beim 1. FC Lok Stendal gab es unter der Woche einige angeschlagene Akteure. Da muss man abwarten ob sie bis zum Match alle fit sind.

Trainer Jörn Schulz meinte: „Egal ob wir in Torgelow oder nun zu Hause spielen. Wir müssen versuchen, was mitzunehmen. Wir kennen Torgelow zwar ganz gut. Sie hatten aber auch einen größeren Umbruch. Sie haben viele polnische Spieler. Wir müssen uns auf ihre spielweise einstellen. An einem guten Tag können wir was mitnehmen. Das ist auch unser Ziel.“

Schiedsrichter der Partie ist Tim David Horacek.