Stendal l Spitzenreiter Lichtenberg 47 erwartet den 1. FC Lok Stendal in der „Hans-Zoschke-Arena“. Die Altmärker mussten in der laufenden Punktspielsaison schon viele Begegnungen gegen sehr gute Konkurrenz absolvieren. Nunmehr wartet der Ligaprimus auf die Eisenbahner.

Die ungeschlagene Mannschaft von Tabellenführer Lichtenberg 47 kann auf 29 Punkte aus elf Begegnungen verweisen, der 1. FC Lok als 15. des Klassements nur auf fünf Zähler. Die Spanne zwischen den beiden Mannschaften ist sehr groß. Rechnet sich der Außenseiter da etwas aus?

Fest blickt voraus

„Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen und natürlich fahren wir nicht dahin, um uns kampflos zu ergeben. Ein Punkt ist das Ziel“, so Stendals Trainer Daniel Fest vor der Begegnung.

Allerdings macht er auch klar: „Allein zwölf Spieler aus dem Kader können aus unterschiedlichsten Gründen nicht dabei sein.“ Das betrifft hauptsächlich Verletzungen, aber auch Arbeit und Sperren. Informationen über den Kontrahenten haben die Altmärker eingeholt. Auf welchen Gegenspieler sie sich besonders konzentrieren müssen, dürfte nicht so einfach zu beantworten sein. Die Hauptstädter sind nämlich eine, auf hohem Niveau, sehr ausgeglichene Mannschaft. Beispiel: Patrick Jahn ist mit bislang sechs erzielten Treffern beste Torschütze von Lichtenberg.

Angesichts von 29 Saisontreffern ist jedoch klar, dass die Palette von Torschützen des Berliner Teams ausgesprochen groß ist. Beim 1. FC Lok Stendal ist Niclas Buschke mit fünf markierten Treffern der treffsicherste Akteur.

Die Partie beginnt am Sonnabend um 13.30 Uhr.