Stendal l In der zweiten Runde des Landespokals trafen die C-Junioren des 1. FC Lok Stendal auf den Verbandsligakonkurrenten Haldensleber SC und unterlagen mit 1:4 (0:2).

Die von Ex-Bundesligaprofi Kevin Schlitte trainierten Börde-Kicker zeigten den Stendalern dann auch gleich einmal, wie man trotz technischer Defizite an solche Aufgaben herangeht.

Gäste zielstrebiger

Von Beginn an waren die Gäste wacher, handlungsschneller und vor allem zielstrebiger. Das 0:1 in der vierten Minute nach einem Eckball bewies diese These eindrucksvoll. Alle Stendaler zogen zurück und Haldensleben hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu drücken.

Auch beim 0:2 in der 17. Minute blieben die Lok-Spieler nur Zuschauer.

Anschluss nach der Pause

Mit dem 0:2 zur Pause blieb aber zumindest die Hoffnung, es im zweiten Abschnitt besser zu machen. Die Gastgeber erspielten sich in der Folge doch einige Tormöglichkeiten. Der 1:2-Anschlusstreffer von Oscar Voigt in der 52. Minute machte wieder den Ostaltmärkern wieder Mut.

Haldensleben zeigte dann aber anschließend, wie man auf solche Situationen reagiert. Mit blitzsauberem Konterspiel und zwei weiteren Treffern versetzten die Börde-Kicker den Stendalern endgültig den K.o.-Schlag.

Halberstadt nächster Gradmesser

Am Ende zog Haldensleben mit 4:1-Erfolg völlig verdient in die nächste Runde des Landespokals ein.

Für die Lok-Mannschaft hat diese Begegnung auch gezeigt, dass es wohl in der Verbandsliga künftig noch sehr schwere Spiele geben wird.

Mit Germania Halberstadt kommt nächste Woche der nächste Gradmesser auf die Stendaler zu.