Stendal l Die Partie des 1. FC Lok Stendal gegen Anker Wismar wird von Schiedsrichter Daniel Kresin (Leipzig) um 13.30 Uhr im Hölzchen angepfiffen.

Für das Spiel könnte es aus Stendaler Sicht viele Namen geben: Sechs-Punkte-Spiel? Letzte Chance, um aus dem Tabellenkeller zu kommen? Oder (hoffentlich) Trendwende?

Nach dem 4:2-Sieg über Brandenburg-Süd lief für die Altmärker nicht mehr viel, eigentlich nichts mehr. Drei Spiele, drei Niederlagen mit einem Torkonto von 0:17. Bleibt der berühmte Satz: Es kann eigentlich nur besser werden.

Personelle Lage entspannt sich

Zumindest im personellen Bereich sieht es gegenüber der Vorwoche schon etwas besser aus. Tim Schaarschmidt ist nach abgebrummter Sperre wieder dabei, Nils Breda wird auch zurückerwartet und Torwart Lukas Kycek steht ebenfalls wieder zur Verfügung. Maurice Schmidt, der sich in Lichtenberg verletzt hat, stand auch wieder im Training. Noch ein Spiel gesperrt ist Johannes Mahrhold. Marcel Werner hatte sich am Dienstag im Training verletzt (Bänderdehnung im Knie). Sein Einsatz ist ungewiss. „Damit haben wir die eine oder andere Option mehr. Es darf sich nur kein Spieler mehr verletzten“, sagte Loks Trainer Daniel Fest. Natürlich wiegen die Ausfälle der vier Langzeitverletzten (Groß, Kühn, Gödecke und Dagnet) weiterhin schwer.

„Es ist nicht so, dass wir zuletzt tolle Ergebnisse erzielt haben, aber das haben wir auch ein klein wenig erwartet. Wenn man nach Lichtenberg nur mit 13 Spielern hinfährt, ist man natürlich auch kurz davor, die Nerven zu verlieren. Aber da müssen wir alle durch. Das müssen wir abhaken, jetzt kommen die Spiele, die ganz wichtig sind“, erklärt Fest.

Gäste in der Fremde noch ohne Sieg

Wismar ist auch keine Mannschaft, die auswärts bisher Bäume ausgerissen hat. Erst zwei Punkte stehen da auf dem Anker-Konto.

Bleibt nur zu hoffen, dass es nach diesem Wochenende so bleibt.