Stendal l Nachdem auch das Oberligaspiel der Stendaler Lok-Elf beim VfB Krieschow am Sonntag wegen der dortigen komplizierten Platzverhältnisse abgesagt wurde, stehen die Altmärker vor „Englischen Wochen“, die es in sich haben.

Insgesamt 16 Pflichtspiele sind durch die Männer um Chefcoach Sven Körner in zweieinhalb Monaten zu absolvieren.

Vier Nachholspiele

Der 1. FC Lok Stendal muss insgesamt vier Nachholspiele zwischen die „normalen“ Begegnungen um Punkte schieben. Die Altmärker haben derzeit erst 15 Saison-Begegnungen absolviert. Das ist die niedrigste Zahl an Spielen von allen Mannschaften der Oberliga Süd.

Mannschaften wie Eilenburg, Union Sandersdorf und den nächsten Stendaler Kontrahent, Mitaufsteiger SV Kamenz, stehen bei bereits 19 ausgetragenen Partien.

Kein Fußballspiel möglich

Für den „Rückstand“ können die Altmärker nichts. Es war auf Grund der widrigen äußeren Bedingungen wirklich kein Spiel möglich.

Nun aber wird es richtig eng für den 1. FC Lok Stendal. Der Verein und die Fans richten ihr Augenmerk auch auf das Pokal-Halbfinale am 25. März (Sonntag) beim Verbandsligisten Blau-Weiß Zorbau. Im Falle eines Erfolgs dort kann unter Umständen Einzug in die 1. Runde des DFB-Pokalwettbewerbs genommen werden. Doch die Stendaler haben im Jahr 2018 ausgesprochen wenig Spielpraxis.

Keine Angst vor Englischen Wochen

Das Wochenende könnte nach den derzeitigen Wetterprognosen schon wieder ein Problem für die Punktspielaustragung werden. „Ich hoffe, dass wir davon verschont werden. Wir wollen am Sonntag gegen Kamenz unbedingt spielen und uns so auch auf das Pokalmatch in Zorbau vorbereiten“, sagt Trainer Sven Körner. Dem die Englischen Wochen keine Angst machen: „Wenig Training und viele Spiele, das ist doch für einen Fußballer alles andere als schlecht. Wir müssen die Sache aber äußerst konzentriert angehen.“

Christos Iereidis hat sich eine Bänderverletzung zugezogen und kann derzeit nicht mit der Stendaler Mannschaft trainieren. Ohnehin ist er noch für ein Pflichtspiel gesperrt. Neben ihm schlägt sich aus dem Lok-Kader Johannes Mahrhold mit Fersenproblemen herum.

Restprogramm des 1. FC Lok Stendal

18. März (Sonntag):
SV Einheit Kamenz (H)

25. März (Sonntag)
Blau-Weiß Zorbau (Landespokal-Halbfinale, A)

31. März (Sonnabend)
FSV Barleben (A)

2. April (Ostermontag)
VfL Halle (Nachholspiel, H)

8. April (Sonntag)
Union Sandersdorf (H)

14. April (Sonnabend)
SV SCHOTT Jena (A)

25. April (Mittwoch)
Askania Bernburg (Nachholspiel, A)

22. April (Sonntag)
International Leipzig (H)

29. April (Sonntag)
VFC Plauen (A)

1. Mai (Dienstag)
VfB Krieschow (Nachholspiel, A)

6. Mai (Sonntag)
BSG Wismut Gera (H)

9. Mai (Mittwoch)
Carl Zeiss Jena II (Nachholspiel, H)

12. Mai (Sonnabend)
FC Eilenburg (A)

20. Mai (Sonntag)
SV Merseburg (H)

27. Mai (Sonntag)
Carls Zeiss Jena II (A)

3. Juni (Sonntag)
Bischofswerdaer FV (H)