Stendal l In der Oberliga Süd macht die Mannschaft von Lok Stendal derzeit keine glücklichen Wochen durch. Am Mittwochabend gab es die fünfte Niederlage der zweiten Halbserie, und das erneut sehr deftig mit einem 1:5 gegen Askania Bernburg. Im Hinspiel hatte es ein 1:1 gegeben.

Die Gäste gingen bereits nach fünf Minuten in Front, nachdem Dimitris Poliscuks einen schnellen und präzisen Konter erfolgreich abschloss.Der Gastgeber antwortete darauf mit sehr gelungenen offensiven Aktionen. In der 12. Minute überlupfte Niclas Buscke den gegnerischen Torhüter und stellte mit seinem siebenten Saisontreffer den Gleichstand von 1:1 her.

Breda sieht rote Karte

In der Folge besaßen beide Mannschaften Möglichkeiten, den neuerlichen Führungstreffer zu erzielen. Bernburg bekam ihn kurz vor dem Pausenpfiff praktisch serviert, nachdem Nils Breda einen Gegenspieler im Stendaler Strafraum abräumte. Rot für ihn und Elfmeter für die Gäste waren die Folge. Bernburgs Mario Hesse schoss zum 2:1 für Askania ein.

Gleich nach der Pause war die Stendaler Defensive sehr unachtsam und fing sich den nächsten Gegentreffer ein. Die Partie war gelaufen. Beim 1:5 durch Bernburgs Fraus sah Lok-Keeper Kycek alles andere als gut aus.

Statistik

Lok Stendal: Lukas Kycek - Martin Gebauer, Marcel Werner, Philipp Groß, Steven Schubert, Nils Breda, Lukas Breda, Christos Iereidis, Martin Krüger, (83. Maurice Schmidt), Franz Erdmann (83. Martin Gödecke), Niclas Buschke (83. Andreas Balaskas).

Zuschauer: 199,

Schiedsrichter: Jan Seidel (Stefan Lüth, Toni Bauer)

Tore: 0:1 Poliscuks (5.), 1:1 Buschke (12.), 1:2 Hesse (45./Foulelfmeter), 1:3 Tsipi (47.), 1:4 Poliscuks (75.), 1:5 Fraus (85.).

Besonderes Vorkommnis: Rot für N. Breda (Stendal, nach grobem Foulspiel, 45.)