Statistik

FSV Barleben - 1. FC Lok Stendal 0:1 (0:1).

Tor: 0:1 Salge (40.)

FSV Barleben: Alexis Lenhard - Alexander Prinz (26. Franz Zimmer), Peter Otte. Marwin Potyka, Denis Neumann, Tim Kolzenburg, Nils Oliver Göres, Denny Piele, Christopher Kalkutschke, Robert Löw, Dennis Spitzer.

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Martin Gödecke (61. Benedikt Nellessen), Philipp Groß, Niclas Buschke, Steven Schubert, Vincent Kühn (75. Tim Schaarschmidt), Max Salge, Johannes Mahrhold, Marcel Werner (75. Lukas Breda), Christos Iereidis, Petro Alergush.

Schiedsrichter: Stefan Lüth (Michael Wendorf, Robert Reinhardt).

Barleben l In der Oberliga-Süd stand am Donnerstag das Derby zwischen dem FSV Barleben und dem 1. FC Lok Stendal an. Dabei setzten sich die Gäste durch das Tor von Max Salge knapp mit 1:0 durch.

Beide Mannschaften beginnen nervös

In den ersten Minuten der Partie geschah nicht allzuviel Sehenswertes. Beide Teams begannen etwas nervös, wobei Lok die klarere Spielanlage zeigte. Auf Torchancen mussten die Zuschauer dennoch eine Viertelstunde lang warten.

Mit dem ersten Schuss aufs Tor lag der Ball auch direkt im Barleber Netz, doch die Aktion hatte nicht die Führung für Stendal zufolge, sondern eine Gelbe Karte für Martin Gödecke, der nach dem Abseitspfiff von Schiedsrichter Lüth unerlaubt weitergespielt hatte.

FSV Barleben ist bemüht

In der Folge bemühte sich Barleben, durch Standards oder Abschlüsse aus der Distanz Torgefahr zu entwickeln. Es blieb jedoch meist beim Versuch. Die Gäste entdeckten hingegen ihr schnelles Umschaltspiel und brachten Barleben so immer wieder in gefährliche Situationen.

In der 26. Spielminute musste der FSV Barleben verletzungsbedingt zum ersten Mal wechseln, was die Stabilität der Abwehr deutlich reduzierte. Ohne Alexander Prinz erspielte sich Stendal bis zur Pause deutlich mehr Chancen.

Die erste Riesenchance der Partie bekamen aber die Gastgeber durch eine Hereingabe von der linken Seite. Im Zentrum kam Franz Zimmer frei zum Abschluss, der Kycek den Ball jedoch in die Arme schob.

Lok Stendal bestraft Barleben eiskalt

Im direkten Gegenzug bestraften die Altmärker schließlich die Fahrlässigkeit des FSV mit dem 1:0. Nach Vorbereitung von Vincent Kühn traf Max Salge die Kugel optimal und versenkte sie unhaltbar für Alexis Lenhard im Barleber Tor.

Der Treffer löste in der Hintermannschaft der Gastgeber extreme Auflösungserscheinungen aus, bis zum Halbzeitpfiff hätten die Stendaler noch weitere zwei bis drei Tore erzielen können. Lenhard und das Aluminium hielten die Hausherren aber im Spiel.

FSV Barleben kommt aktiver zurück

Nach dem Seitenwechsel kam Barleben aktiver auf den Platz zurück. Anscheinend hatte Jörn Schulz in der Kabine die richtigen Worte gefunden, denn sein Team nahm das Spielgeschehen von da an selbst in die Hand.

Marwin Potyka, auffälligster Akteur beim FSV und beinahe an jeder Chance beteiligt, prüfte Kycek in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff zweimal. Auch Christopher Kalkutschke und Zimmer versuchten ihr Glück, doch immer blieb Kycek der Sieger.

Ab der 70. Minute flachte die Druckphase Barlebens zwar ab, doch eine Riesenchance sollte das Team noch bekommen. Nach einem feinen Pass aus dem Mittelfeld liefen Kalkutschke und Denny Piele auf Kycek zu. Vor dem Keeper legte Kalkutschke den Ball quer zu Piele hinüber, der aus acht Metern nur einschieben brauchte. Doch zum Entsetzen aller landete der Ball nicht im, sondern neben dem Tor. 

In der Schlussviertelstunde gelang es den Hausherren trotz größter Bemühungen nicht mehr, die Stendaler Defensive zu knacken und gefährliche Abschlüsse hervorzubringen. Die Gäste provozierten aber auch immer wieder Spielunterbrechungen, um Ruhe in die Partie zu bringen.

Unter dem Strich siegt Lok Stendal durch eine gute erste Hälfte verdient, im zweiten Spielabschnitt agierte das Team von Sven Körner aber zu passiv und hätte sich beinahe den Ausgleich gefangen. Ein überragender Lukas Kycek hielt den Dreier für den Aufsteiger fest.