Stendal l Nach den verpatzten Testspielen haben vermutlich nicht viele dem 1. FC Lok Stendal einen guten Saisonstart zugetraut. Auf das 0:0 gegen Blau-Weiß 90 folgte am Sonntag ein 2:0-Heimsieg gegen den TFC Greif. Die Torgelower hatten zu Beginn mehr Spielanteile, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Beide Teams bewegten sich auf einem schwachen Niveau und produzierten viele Fehler.

Das änderte sich, als Torgelows Kapitän Mateusz Marek Sobolczyk nach einem brutalen Foul an Niclas Buschke mit glatt Rot vom Platz flog. Kurz vor der Pause hämmerte Niclas Buschke nach Zuspiel vom starken Denis Neumann die Kugel an den Pfosten.

In Lauf der zweiten Hälfte erhöhte Stendal sukzessive den Druck. In der 63. Minute traf Martin Gödecke zum 1:0. Trotz Überzahl standen die Stendaler auf ziemlich wackligen Füßen. Denn die Defensive vermittelte bei Lok das ganze Spiel über den Eindruck, für einen Fehler, der zu einem Gegentor führt, gut zu sein. Für Erleichterung sorgte Denis Neumann in der 76. Minute. Er traf nach starker Vorbereitung von Martin Krüger zum 2:0.

Der Torgelower Fußballclub Greif fuhr somit ohne Punkte nach Hause. Hoffentlich lief die Rücktour besser, als die Hinfahrt. Weil der Mannschaftsbus im Stau stecken geblieben war, hatte die Partie mit 15 Minuten Verspätung.

Lok Stendal 2:0 (0:0) TFC Greif

Tore: 1:0 Martin Gödecke (63.), 2:0 Denis Neumann (76.)

Lok Stendal: Bryan Giebichstein - Martin Gödecke, Niclas Buschke, Denis Neumann, Tim Kolzenburg (74., Lukas Breda), Vincent Kühn (63., Steven Schubert), Max Salge, Tim Schaarschmidt, Martin Krüger (87., Maurice Pascale Schmidt), Sebastian Hey, Felix Behling

Torgelow: Marcin Kaczmarczyk - Marcin Dymek, Mateusz Marek Sobolczyk, Konrad Korczynski, Jakub Jan Klimko (58., Patrick Adriano Tiepo), Kamil Krzysztof Zielinski (71., Bado Dachner), Maciej Ropiejko, Przemyslaw Piotr Jurkow (89., Tim Becker), Jakub Hilicki, Ben Tiede, Saheed Mustapha

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte, Mateusz Marek Sobolczyk (38.)