Stendal l Das Topspiel der Fußball-Kreisoberliga steigt diesmal zwischen Eintracht Lüderitz und Germania Klietz.

RSV kann den Aufstieg vorzeitig perfekt mache

Die Augen werden jedoch alle auf Sonntag gerichtet sein, denn der Rossauer SV kann mit einem Sieg über Preussen Schönhausen bereits den Aufstieg in die Landesklasse perfekt machen. „Wir wollen schon versuchen, den ersten Matchball zu nutzen. Auch wenn wir wissen, dass es gegen Schönhausen nicht leicht wird“, erklärt RSV-Trainer Christian Schulze. Das Hinspiel ging mit 3:0 klar an Rossau, doch der Gegner wird nicht unterschätzt. „Die Mannschaft von Schönhausen hat sich verjüngt und ist dabei, eine gute Entwicklung zu nehmen“, lobt Schulze. Erneut wird Mario Meyer zwischen den Pfosten.

Die Schönhausener „wollen die Jungs ärgern, aber sie haben sich den Aufstieg mehr als verdient“, sagt Preussen-Coach David Leue. In der Vorwoche gewann Schönhausen gegen Goldbeck 4:2 und zeigte dabei eine gute Leistung. „Wenn wir das am Sonntag abrufen können, dann ist dort ein Pünktchen drin“, so Leue. Der kann eventuell auf die Dienste von Benjamin Heidenreich (nach Wadenbeinbruch) und Benjamin Höhnke (überdehntes Knie) zurückgreifen. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Keeper Philipp Möller.

Topspiel in Lüderitz

Im Topspiel empfängt der Tabellendritte aus Lüderitz den -vierten. „Klietz ist eine gute Mannschaft, die natürlich gegen Rossau verloren hat, aber Rossau ist im Moment das Maß aller Dinge. Jetzt sind wir an der Reihe uns zu beweisen, warum wir da oben stehen“, so Lüderitz‘ Sven Stiewe. Im Hinspiel gewannen die Klietzer mit 3:1, doch die Lüderitzer sind gefestigter geworden.

Es wird für die Germania keine leichte Aufgabe, „da Lüderitz sehr Heimstark ist. Wir werden sehen wie es läuft und wie wir die Niederlage gegen Rossau verkraftet haben. Die Tabelle ist dicht zusammen, also müssen wir wieder Punkten“, sagt Klietz‘ Trainer Sören Stamer, der auf Robert Kertz verzichten muss.

Noch vor der Saison wäre die Partie zwischen der SG Havelberg/Kamern und dem Schinner SV Eintracht das Topspiel gewesen, doch die Realität sieht anders aus. Die SG auf zwei, Schinne auf sechs. Aber SG-Coach Gerd Marx warnt: „Die Aufgabe gegen Schinne wird nicht leichter.“ Eventuell muss er den erkrankten Keeper Mathias Bauz ersetzen.

Berkau möchte den Trend fortsetzen

Seinen Lauf bestätigen möchte die KSG Berkau gegen den SV Krüden/Groß Garz. „Wir müssen das Spiel konzentriert angehen und dürfen Krüden nicht unterschätzen. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, damit wir uns im sicheren Mittelfeld festsetzen. Ein Vorteil wird die Größe unseres Platzes sein, die wir durch schnelle Konter nutzen müssen“, gibt KSG-Coach Stefan Rabe die Marschroute voraus. Bis auf Dominik Ahrendt sind alle an Deck.

In Goldbeck muss die SG Bismark II/Kläden antreten, das etwas überraschend da unten steht. „Ich kann es selbst nicht glauben“, erklärt SG-Coach Jens Knoblich. Der möchte natürlich die drei Punkte holen, weiß aber auch, dass es nicht leicht wird zumal Eric Bartsch gesperrt (5. Gelbe) ist. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch absteigen“, hat Knoblich die brenzlige Situation bereits erkannt. Seine Spieler auch?

Der Post SV Stendal kann mit breiter Brust gegen Blau-Weiß Gladigau auflaufen, sollte das Team aber nicht unterschätzen. Doch wenn die Röxer mit der Vorwochen-Leistung wie gegen Lok Stendal II antreten ist ein Sieg möglich.