Magdeburg l In der aktuellen Vorstandsitzung des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA), die aufgrund der gegenwärtigen gesundheitlichen Situation im Land als Videokonferenz stattfand, gab es zwischen dem Präsidium sowie dem Vorstand des FSA einen zielorientierten Meinungsaustausch.

Diskussion über zwei Szenarien

Neben der Darstellung der aktuellen Situation, wurden die verschiedenen Szenarien angesprochen, Entscheidungskriterien definiert sowie mögliche Folgen und Auswirkungen auf die Vereine im Land erläutert. Mit zwei Szenarien beschäftigte sich das Präsidium und der Vorstand besonders intensiv. Dabei wird einerseits die Möglichkeit eines Abbruchs oder Annulierung der aktuellen Saison 19/20 in Betracht gezogen sowie andererseits die Fortsetzung bzw. Verlängerung der aktuellen Saison in der zweiten Jahreshälfte nach dem 31. August 2020 diskutiert.

Das Präsidium und der Vorstand werden am 7. Mai erneut zusammenkommen und sich über den weiteren Saisonverlauf austauschen bzw. entscheiden. In den nächsten Tagen gehen FSA-Präsidium, Stadtfachverbands- und Kreisfachverbandspräsidenten auf die Vereine zu, um die Details zu den Auswirkungen von Abbruch/Annullierung bzw. Fortsetzung/Verlängerung der Saison 2019/2020 vorzustellen und um sich ein Feedback zu den Szenarien einzuholen. Diese sollen u.a. neben weiteren Aspekten als Entscheidungskriterium mit einfließen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass alle Entscheidungen auf Verbandsebene nur gemeinsam und nach erfolgter Abstimmung getroffen werden sollen und müssen.

Das Präsidium und die Geschäftsführung des FSA bleiben weiterhin im ständigen Austausch mit dem Vorstand sowie mit den Verantwortlichen des DFB, des NOFV sowie mit den anderen Landesverbänden. Eine Neubewertung Lage erfolgt in regelmäßigen Abständen.