Stendal l In der Fußball-Landesklasse, Staffel 1, findet der letzte Spieltag statt. Zu einem Endspiel um den Staffelsieg kommt es in der Westaltmark. Tabellenführer SV Liesten erwartet den SSV Gardelegen zum Finale. Der Gewinner ist Staffelsieger und Aufsteiger zur Landesliga.

Saxonia Tangermünde hat noch Chancen

Bei einem Remis zwischen diesen beiden Teams hat sogar noch Saxonia Tangermünde als Tabellendritter eine kleine Chance auf den Titel. Die Elbestädter spielen beim FSV Havelberg und müssen hoch gewinnen, um eventuell noch auf Platz eins zu schielen.

„Es ist schon erstaunlich, dass wir noch in der Verlosung drin sind. Wir haben uns aber nie als Titelkandidat ausgerufen. Wir werden sehen, was in Havelberg noch geht“, sagt Saxonia-Trainer Steffen Lenz. Die Domstädter müssen indes diese Partie in jedem Fall gewinnen, um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Kreveser SV genügt ein Punkt

Gleichzeitig müssen sie auf eine Niederlage des Kreveser SV in Beetzendorf hoffen. Den Krevesern genügt in dieser Partie ein Punkt zum Klassenerhalt.

Bereits abgestiegen ist Heide Jävenitz. Dort ist der Möringer SV zu Gast. Die Gäste streben natürlich als Favorit alle drei Punkte an, um die Saison vernünftig abzuschließen.

Generalprobe für das Finale

Interessant ist sicher noch die Partie des TuS Wahrburg gegen Rot-Weiß Arneburg. Ist dieses Spiel doch die Generalprobe für das Altmarkpokalfinale eine Woche später in Uchtspringe.

Beide Mannschaften treffen somit innerhalb von sieben Tagen zweimal aufeinander. Arneburgs Trainer Mario Bittner hat dazu eine klare Meinung. „Das Spiel ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt.“

Spiele getrennt sehen

Sein Gegenüber Philipp Dieckmann sieht es ähnlich, wobei die Randstendaler ihre super Serie ausbauen wollen. „Die Spiele muss man getrennt sehen. Liga ist Liga und Pokal ist Pokal.“

Wahrburgs Trainer hat bereits angekündigt, dass niemand geschont wird. Ein „sich nicht in die Karten schauen lassen“ wird es für ihn nicht geben.

„Wir spielen einfach unser ganz normales Spiel. Wir wollen uns noch die drei Punkte holen, dann wären wir bei 54 Zählern und haben eine Wahnsinns-Rückrunde gespielt.“

Träume sind geplatzt

Bei der Begegnung des SV Grieben gegen den Osterburger FC hätte aus ostaltmärkischer Sicht auch die Entscheidung um den Titel fallen können. Die 1:2-Niederlage der Biesestädter gegen Liesten hat diese Träume des OFC zerplatzen lassen. Grieben braucht seit einiger Zeit nur noch auf dem Zahnfleisch, wünscht sich das Ende der Saison.

Medizin Uchtspringe empfängt Heide Letzlingen. Die Westaltmärker haben zuletzt eine überaus erfolgreiche Rückrunde gespielt und am Mittwoch im Kreispokal Altmark-West das Halbfinal-Auswärtsspiel gegen Gardelegen 2:0 gewonnen. Die Uchtspringer, für die es um nichts mehr geht, müssen sich also auf einen heißen Tanz einstellen. Alle Partien werden am Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen.