Tangermünde l Trotz des fünften Ranges war Saxonen-Trainer Steffen Lenz mit der abgelaufenen Serie zufrieden: „Ich denke, dass wir insgesamt wieder eine gute Saison gespielt haben. Speziell in den Heimspielen haben wir, wie auch in der letzten Saison, wieder gezeigt, dass es schwer ist, uns zu Hause zu schlagen. Auswärts hätte ich mir ein wenig mehr Konstanz gewünscht.“

Dennoch hätten sich die Verantwortlichen gewünscht, dass es am Ende noch ein oder zwei Plätze mehr nach oben gegangen wäre. „Man muss aber sagen, dass wir gegen die Mannschaften die vor uns in der Tabelle stehen, zu wenig Punkte geholt haben“, erklärte Lenz das Abschneiden auf dem fünften Platz.

Die Saison begann für die Kaiserstädter gar nicht so schlecht. Vier Siege in der Liga, zwei im Pokal waren schon Mal ein guter Anfang. Danach wurde beim Möringer SV 1:3 verloren und zu Hause gegen den SV Liesten 3:0 gewonnen. Es folgte die überraschende 1:2-Niederlage beim abstiegsgefährdeten MTV Beetzendorf.

Hinrunde auf Platz fünf abgeschlossen

Danach rafften sich die Tangermünder auf und blieben vier Spiele in Folge ungeschlagen. Bis zum Abschluss der Hinrunde wechselten sich schließlich Siege, Niederlage und Unentschieden ab und es wurde auf dem fünften Platz überwintert.

Verloren die Tangermünder in der Hinrunde nur einmal, so war es in der Rückserie gleich sechsmal. Einfach zuviel, um oben anzuklopfen. Dabei fing es mit dem 0:0 gegen Heide Letzlingen gar nicht so schlecht an. Doch bis zum 19. Spieltag rutschte die Lenz-Truppe sogar auf den siebenten Platz im Klassement ab.

Die Tangermünder zeigten in den letzten Begegnungen schließlich ihr wahres Gesicht und gewannen sechsmal in Folge und waren am letzten Spieltag das Zünglein an der Waage.

Saxonia verdirbt Salzwedel den Aufstieg

Die Eintracht aus Salzwedel musste nämlich bei den Kaiserstädtern gewinnen, um den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. Doch es kam anders. Die Tangermünder erwiesen sich als Spielverderber und beide Teams trennten sich 1:1. Die Partie hatte aber einen faden Beigeschmack, denn den Salzwedelern wurde ein Treffer zu Unrecht aberkannt.

Einen Spieler hob Lenz zum Abschluss aus einer intakten Mannschaft hervor: „Eric Wabbel. Er war nach seinem Auslandsaufenthalt ein sehr wichtiger Spieler in der Viererkette und vor allem hat sich sein Offensivspiel sehr verbessert.“