Stendal l Der 13. Spieltag wird in der Fußball-Landesklasse, Staffel I, ausgetrragen. Damit wird die erste Halbserie beendet. Bereits feststehender Herbsmeister ist die Mannschaft von Heide Letzlingen (29 Punkte), die sich zuletzt von Verfolger Eintracht Salzwedel (26) 0:0 getrennt hat.

Quintett hinter dem Spitzenduo

Die beiden westaltmärkischen Teams überzeugten im bisherigen Saisonverlauf durch Konstanz und gelten als Favoriten auf den Staffelsieg. Dahinter steht mit Möringen, Tangermünde, Arneburg, Uchtspringe und Krevese gleich ein ostaltmärkisches Quintett an, ehe mit dem SV Liesten ein weiteres Team aus der Westaltmark folgt.

Die bereits erwähnten Kicker von Medizin Uchtspringe haben es fertig gebracht, in den letzten fünf Punktspielen jeweils einen Zähler durch Unentschieden einzufahren.

Nicht verloren zu haben, ist zweifelsfrei gut, doch natürlich gehen drei Punkte durch volle Erfolge ganz anders in die Wertung ein. Wären Medizin in den erwähnten fünf Partien drei Siege gelungen, stünde die Mannschaft um Trainer Rico Matschkus derzeit mit 26 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz.

Stoppa und Klukas fallen aus

Allerdings muss man bei allen Spekulationen berücksichtigen, dass Medizin durch einige Verletzungen, aber auch durch Sperren (drei gelb/rote, zwei rote Karten) personell gestutzt wurde. Bei den Gästen fehlen Manuel Stoppa (Mittelfußbruch) und Florian Klukas (Rotsperre).

Sonnabend-Gastgeber Germania Tangerhütte hat zuletzt durch ein 3:0 in Wahrburg wertvolle Zähler eingefahren. Das gibt Auftrieb, zumal die Mannschaft um Trainerfuchs Jürgen Dobberkau in dieser ersten Halbserie eine positive Entwicklung genommen hat. Sie wird der Uchtspringer Mannschaft am Sonnabend ab 13 Uhr sicherlich ein starker Kontrahent sein.

TuS Wahrburg weit entfernt

Auf dem Sportplatz in Grieben duellieren sich das noch punktlose Schlusslicht und die Mannschaft von TuS Wahrburg, die von allen Mannschaften des 14er Feldes sicherlich am weitesten von den im Sommer geäußerten sportlichen Zielstellungen entfernt ist.

Die Gäste müssen auf die gesperrten Adriano, Marlon und Karaterzyan verzichten. Beide Teams haben im Saisonverlauf mit eigenen Treffern gegeizt (Grieben 11, Wahrburg 15). Werden sie im letzten Match der Hinrunde befreit aufspielen und diesbezüglich für ein trefferreiches Spiel sorgen? Grieben hofft sicher auf die ersten Zähler.