Tangerhütte l Die Tangerstädter stehen mit zwölf Zählern und einem positiven Torverhältnis auf dem siebenten Tabellenrang.

Das dies noch nicht zum Ligaverbleib reicht, wissen Spieler und Verantwortliche der Germania. Der gute Start ist aber eine ordentliche Grundlage, um den Ziel Klassenverbleib näher zu kommen.

Auswärtsdreier in Jerichow

Ganz wichtig war daher gleich im ersten Spiel der Auswärtsdreier bei Lok Jerichow. Anschließend hätte es durchaus noch einmal ein Dreier zu Hause gegen Möringen sein können.

Die Partie hatte aber seine Auf und Abs, sodass das Unentschieden am Ende auch in Ordnung war. Gegen Beetzendorf, einem weiteren Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte, reichte es erneut zu Hause nur zu einem Remis.

Starke Defensivleistung

Wer nun aber dachte die Germania rutscht so langsam nach unten, sah sich getäuscht. Mit einer starken Defensivleistung wurde ein Remis in Krevese erarbeitet, dem ein Heimsieg gegen Letzlingen folgte.

Im Pokal gab es fast schon ein traditionelles frühes Aus beim 1:5 gegen Schönhausen. Hier fehlte aber reichliches Stammpersonal.

Echte Big Points gab es beim 2:0-Heimsieg gegen Liesten. Zwar setzte es danach die erste Saisonpleite in Osterburg, die mit 0:4 auch deutlich ausfiel. Dies änderte nichts am ordentlichen Abschneiden der Tangerhütter. Das sieht auch Trainer Jürgen Dobberkau so: „Unsere Punktausbeute liegt über dem Erwarteten. Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht, funktionieren als Team über 90 Minuten.“ Zur Fortsetzung der Spielzeit meint Dobberkau: „Man kann schon aus dem Kaltstart weiter spielen und wünschen das es im Dezember weiter geht.“

Erster Gegner im Dezember wäre zu Hause Rossau.