Salzwedel l Der kommende Spieltag der Fußball-Kreisliga ist etwas abgespeckt. Das liegt zum einen daran, dass bereits am Freitag der SV Engersen in Berge 3:4 verlor und zum anderen daran, dass die Partie zwischen Lindstedt und dem VfL Kalbe/Milde bereits im Vorfeld auf den 24. November (14 Uhr) verlegt wurde.

So gastiert der SV Brunau am Sonntag beim Tabellenschlusslicht SV Langenapel II, der SV Arendsee reist zum FSV Miesterhorst und die SG Pretzier empfängt den Aufsteiger SG Saalfeld. Während der TSV Adler Jahrstedt spielfrei ist und am Sonntag mal die Beine entspannt hochlegen kann, werden die Spiele in Miesterhorst und Pretzier traditionell um 14 Uhr angepfiffen. In Langenapel heißt es früh aufstehen, denn der Anstoß erfolgt bereits um 11 Uhr.

SV Langenapel II - SV Brunau

Im Kampf um den Staffelsieg musste der SV Brunau in der Vorwoche einen kleinen Rückschlag hinnehmen und kam gegen den SV Arendsee nicht über eine Punkteteilung hinaus. Am Sonntag wollen die Brunauer ihrer Favoritenrolle allerdings gerecht werden und beim Tabellenschlusslicht die eingeplanten drei Punkte einfahren. Dafür, dass dieses Ziel nicht in Erfüllung geht, spricht aktuell nicht viel. Der SV Langenapel II findet sich mit mageren fünf Zählern am Tabellenende wieder und fing sich im Saisonverlauf bereits 35 Gegentore ein. Zwar beträgt der Abstand zum rettenden Ufer nur einen Punkt, doch die Negativ-Spirale der 51er wird langsam immer enger. Insgesamt sollte man vor allem vor heimischer Kulisse versuchen, etwas Zählbares einzufahren, doch wenn man realistisch ist, muss man auch sagen, dass dafür noch andere Mannschaften nach Langenapel reisen und eher die Kragenweite sind. Schiedsrichter: Andreas Kessler.

FSV Miesterhorst - SV Arendsee

Der SV Arendsee will den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren und muss dafür beim FSV Miesterhorst gewinnen. Schließlich schlafen die direkten Konkurrenten für die oberen Plätze nicht, wobei das Remis in Brunau sicher ein kleines Achtungszeichen war. Nun gilt es wieder Konstanz in die Leistung zu bekommen. Die Seestädter stehen aktuell bei 16 Punkten und reisen folglich als Favorit nach Miesterhorst. Der FSV hat indes ganz andere Sorgen und kämpft mit acht Zählern auf der Habenseite eher um den Klassenerhalt. Schiedsrichter: Reno Pohl.

SG Pretzier - SG Saalfeld

Die SG Saalfeld spielt als Aufsteiger eine absolut solide Saison. Mit 13 Saisonpunkten rangieren die Saalfelder genau im Mittelfeld der Liga und haben folglich nicht mit irgendwelchen Abstiegssorgen zu kämpfen. Somit können die Saalfelder auch völlig befreit und ohne Druck nach Pretzier reisen, was sich sicherlich immer leichter spielen lässt. Wie die anderen Heimmannschaften des elften Spieltages hat auch die SG Pretzier ganz andere Probleme. Es läuft bei Pretzier einfach nicht, was sich natürlich auch auf die Tabelle auswirkt. Mit sechs Punkten auf dem Konto hat die SGP derzeit nur einen Zähler Vorsprung auf den einen Abstiegsplatz. Es wird also Zeit aufzuwachen in Pretzier. Auch wenn es erst November ist und laut Plan noch viele Spiele zu spielen sind, kann es mal ganz schnell nach unten gehen. Unverhofft kommt nämlich doch relativ oft. Schiedsrichter: Andy Baumann.

Anmerkung: Der TSV Adler Jahrstedt ist spielfrei.