Statistik

Lok Stendal - Malchower SV 5 : 4 (2:3)

Tore: 1:0 Martin Gödecke (5.), 1:1 Otman Maachou (13.), 2:1 Martin Gödecke (17.), 2:2 Tobias Täge (30.), 2:3 Max Buchholz (32.), 2:4 Max Buchholz (53.), 3:4 Martin Gödecke (66.), 4:4 Martin Krüger (84.), 5:4 Maurice Schmidt (90.)

Lok Stendal: Lukas Kycek - Martin Gödecke, Philipp Gross, Martin Gebauer (45. Johannes Mahrhold), Niclas Buschke, Steven Schubert, Tim Schaarschmidt, Marcel Werner, Martin Krüger, Sebastian Hey (41. Maurice Schmidt), Patrick Baudis (78. Tim Seidel-Holland)

Malchower SV: Filip Hnup - Hannes Zimmermann, Philipp Mellmann, Lukas Möller (82. Lucas Tetzlaff), Tobias Täge, Tomislav Mrkalj, Hannes Rath, Stefan Voß, Chris Fromanger, Otman Maachou, Max Buchholz

Stendal l Am letzten Spieltag ging es in der Oberliga Nord nochmal heiß her. Stendal schaffte in letzter Minute den Siegtreffer. Da Wismar verlor, stehen die Mecklenburger als Absteiger fest und Lok darf für die Oberliga planen.

Guter Beginn, dann drohte die Katastrophe

Für die Stendaler ging es im Heimspiel gegen den Malchower SV um den Klassenerhalt.  Die Partie fing gut für Lok an. Nach nur fünf Minuten traf Martin Gödecke nach einem guten Pass von Martin Krüger zum 1:0. Doch kurz darauf schwächelte die Abwehr. Die Gäste kamen zu immer mehr Chancen und glichen in der 13. Minute nach einer schlecht geklärten Ecke aus. Doch Lok probierte es offensiv und in der 17. Minute war es erneut Gödecke, der aus 17 Metern den Ball eiskalt reindrückte. Nach einer kurzen Trinkpause zeigten sich die Gastgeber nicht in ihrer besten Form. Sie spielten viel zu langsam und lässig, was die Gegner in der 30. für den erneuten Ausgleich nutzten.  Zwei Minuten später nutzten sie einen weiteren Fehler Stendals im Mittelfeld aus, um sogar in Führung zu gehen.

Lok gibt das Spiel fast aus der Hand

Auch nach der Halbzeitpause schien Lok nicht richtig im Spiel zu sein. Chancen wurden nicht gut genutzt und auch Freistöße wurden schlecht geschossen. Aber auch die Malchower spielten unkonzentriert. In der 53. Minute verschenkten die Gastgeber ein weiteres Tor. Ein Missgeschick des Stendaler Keepers  wurde von den Gästen ausgenutzt, die ihre Führung auf 2:4 erhöhten. In der 66. Minute brachen die Stendaler dann endlich aus ihrer Trägheit aus, nachdem Martin Gödecke nach erneuter Vorarbeit von Martin Krüger zum 3:4 verkürzte. Die Lok-Kicker zeigten sich jetzt viel engagierter und machten Druck aufs Malchower Tor. Nach einem langen Ball setzte sich Martin Krüger in der 84. per Einzelaktion durch und spitzelte den Ball ins lange Eck. Gestärkt durch den Ausgleich traf Maurice Schmidt nach einem schönen Pass von Niclas Buschke zum entscheidenden 5:4. Ein glücklicher Sieg für Lok, in einem unnötig knappen Spiel