Eilenburg/Stendal l Lok-Chefcoach Sven Körner konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Eilenburg fahren und übergab das Zepter an Sportvorstand Ralph Troeger und Co-Trainer Martin Ritzmann mit der Maßgabe, drei Punkte mitzubringen. Und das klappte tatsächlich.

Der gastgebende Tabellenvierte wollte mit aller Macht die Niederlagen gegen Bernburg und Jena vergessen machen, Stendal war zum gewinnen verdammt, um den Anschluss andie Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

Führung durch Iereidis

Lok stand von Beginn an sehr tief und war darauf bedacht, über die schnellen Leute auf den Außenpositionen Eilenburg in Verlegenheit zu bringen. Und diese Taktik ging auf. Niclas Buschke war in der 5. Minute links nicht zu halten, passte nach innen und der mitgelaufene Außenverteidiger Iereidis bedankt sich mit einem scharfen Schuss ins linke Eck – Spielstand 0:1.

Eilenburg war nicht geschockt, das Timing stimmte aber nicht oder Stendals Abwehr verhinderte Möglichkeiten, wie in der 34. Minute, als Schaarschmidt reaktionsschnell den Ball über den eigenen Kasten köpfte.

Buschke mit Solo-Lauf

Eilenburg machte in Hälfte zwei weiter Druck, ohne jedoch zu überzeugen. In der 53. Minute enteilte Buschke wiederum der Eilenburger Abwehr. Er übersah den besser positionierten Iereidis, sein Schuss ging über den Kasten. In der 69. Minute aber machte er seinen Fehler wieder gut. Nach starkem Solo über links schob er den Ball zum 0:2 überlegt ins lange Eck ein.

Dann gab es noch ein wenig Ergebniskosmetik, nach einem Foul von Kycek an einem Eilenburger Spieler im Strafraum hieß es Elfmeter, Fiedler verwandelt zum 1:2.

Fazit: Ein starkes Lok-Team, das sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst war. Mit einem überragenden Buschke, hat sich alles offen gehalten. Es besteht Hoffnung, dass die Mannschaft weiter punktet.

Statistik

Tore: 0:1 Iereidis (5.), 0:2 Buschke (69.), 1:2 Fiedler (93./FE)

Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki,

Zuschauer: 124.

Eilenburg: Florian Thomas - Philipp Sauer, Robin Dietrich (79. Sebastian Schmidt), Sebastian Heidel, Adam Fiedler, Toni Majetschak, Henrik Jochmann, Christoph Bartlog (87. Andreas Naumann), Maximilian Röhrborn, Paul Stöbe, Sebastian Klemm (68. Fabian Döbelt).

Stendal: Lukas Kycek, Franz Erdmann (85. Petro Alergush), Philipp Gross, Martin Gebauer, Niclas Buschke, Steven Schubert, Vincent Kühn (33. Martin Gödecke), Tim Schaarschmidt, Johannes Mahrhold, Christos Iereidis (73. Nils Breda), Martin Krüger.