Haldensleben l „Für uns ist es das einfachste Spiel des Jahres. Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Daniel Fest vor dem Duell mit dem Oberligisten. Der HSC-Trainer beobachtete die Vorharzer am vergangenen Spieltag gegen Schott Jena. „Ich war schon angetan von der körperlichen Wucht der Mannschaft. Wir wissen jetzt, worauf wir uns einstellen müssen“, berichtet der Coach. Personell läuft nicht alles nach Plan, so wird unter anderem Christian Madaus gegen seinen Ex-Verein fehlen. „Der Haldensleber SC ist ein Spitzenteam der Verbandsliga, war in der Vorsaison Vierter und hat aus zwei Spielen bereits vier Punkte geholt. Ich habe mir das Spiel in Sangerhausen angesehen, sie haben ein paar gute Leute in ihren Reihen.

 Und im Pokal hat der unterklassige Gegner nichts zu verlieren“, warnt der Germania-Coach. „Wichtig ist, dass wir konzentriert spielen und unser Spiel durchdrücken. Von nun 18 Spielen einschließlich Vorbereitung haben wir nur eins verloren, das ist schon eine starke Bilanz. Und die Jungs sind griffig, auch im Pokal die nächste Runde zu erreichen“, ergänzte Andreas Petersen. Geleitet wird der Pokalhit im Waldstadion von Patrick Menz. Anpfiff ist um 14 Uhr, die Tageskassen öffnen um 12.45 Uhr.

Umgekehrte Vorzeichen gibt es für den FSV Barleben. Der Oberligist ist vor dem Duell bei Landesligist Einheit Wernigerode klar in der Favoritenrolle. „Es ist ähnlich wie vor dem Spiel in der ersten Runde in Förderstedt, wir wollen unserer Rolle gerecht werden“, sagt Mario Middendorf. Doch Vorsicht ist geboten, schließlich befinden sich im Einheit-Kader einige bekannte Namen, unter anderem der Ex-Barleber Philipp Hinze. Der FSV-Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft in Rudolstadt durchaus zufrieden. „Wir haben nur wieder die Punkte liegen gelassen.“ Fehlen werden Löw und Fricke. Geleitet wird die Zweitrundenpartie am Mannsberg von Alrik Luther, Anpfiff ist um 14 Uhr.